- 28.02.2020, 11:04:41
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ORF III am Wochenende: Drei „Erfolgsgeschichten in Rot-Weiß-Rot“ mit Premieren über Eisenindustrie und Bauwirtschaft
Außerdem: „Erlebnis Bühne“ mit „Mirella Freni in ‚La Bohème‘“, Zweiteiler zur Geschichte Israels, Gebrüder Moped in neuer Ausgabe „Kabarett im Turm“
Utl.: Außerdem: „Erlebnis Bühne“ mit „Mirella Freni in ‚La Bohème‘“,
Zweiteiler zur Geschichte Israels, Gebrüder Moped in neuer
Ausgabe „Kabarett im Turm“ =
Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information zeigt am Samstag, dem 29.
Februar 2020, drei Folgen der ORF-III-Reihe „Erfolgsgeschichten in
Rot-Weiß-Rot“ über Österreichs Industriegeschichte. Zwei neue
Ausgaben befassten sich mit der Stahl- und Eisenindustrie sowie den
Pionierleistungen der Bauwirtschaft. Anschließend steht „Kabarett im
Turm“ mit den Gebrüdern Moped auf dem Programm. Bereits am Morgen
zeigt „ORF III Spezial“ das „Künstlerporträt Helmut Arnez“ und am
Nachmittag trifft Andreas Jäger Verena Scheitz zum „Berggespräch“.
Am Sonntag, dem 1. März 2020, präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara
Rett“ Franco Zeffirellis legendäre Opernverfilmung „La Bohème“ mit
der kürzlich verstorbenen italienischen Operndiva Mirella Freni, die
am 27. Februar 85 Jahre alt geworden wäre. Danach befasst sich die
„zeit.geschichte“ im Dokuzweiteiler „Israel – Geburt eines umkämpften
Landes“ mit der Historie des israelischen Staates.
Samstag, 29. Februar
Bereits um 9.00 Uhr präsentiert „ORF III Spezial“ das
„Künstlerporträt Helmut Arnez“ über den steirischen Maler, der sich
mit seinen erotischen Akten sowie seinen Landschaften und Stillleben
einen Namen innerhalb der österreichischen Kunstgeschichte des 20.
Jahrhunderts gemacht hat. Am Nachmittag steht das „Berggespräch:
Verena Scheitz am Speiereck“ (15.55 Uhr) auf dem Programm. Die
ORF-Moderatorin, Kabarettistin und Schauspielerin stellt beim
Aufeinandertreffen mit ORF-III-Wissenschaftsexperte Andreas Jäger
nicht nur ihr Können als Kabarettistin und Schauspielerin, sondern
auch ihre skifahrerischen Fähigkeiten unter Beweis.
Drei „Erfolgsgeschichten in Rot-Weiß-Rot“ erzählt die
ORF-III-„zeit.geschichte“ im Hauptabend, beginnend mit der neuen
Dokumentation „Vom Sensenschmied zur Voestalpine“ (20.15 Uhr) von
Thomas Macho. Krupp, Wittgenstein, Schoeller, Böhler, Bleckmann: Es
sind große Namen, die am Entstehen der österreichischen Eisen- und
Stahlindustrie im 19. Jahrhundert beteiligt waren. Diese
„Eisenbarone“ galten als risikofreudige, weitblickende Pioniere,
generöse Mäzene und oftmals sehr sozial eingestellte Arbeitgeber. Die
Standorte, die sie begründet haben, existieren – trotz zweier
Weltkriege – auch heute noch, wie etwa Kapfenberg, Leoben/Donawitz,
Ternitz oder Berndorf. Trotz mehrerer Krisen kann sich die Branche
heute nach der Reprivatisierung der einst maroden Betriebe auf dem
Weltmarkt besser behaupten als je zuvor. In der zweiten Neuproduktion
„Vom Ringstraßenpalais zur Glocknerstraße“ (21.05 Uhr) dreht sich
alles um die Pionierleistungen österreichischer Baufirmen. Die Doku
von Karo Wolm gibt mit Interviews in sechs Chefetagen – Porr,
Strabag, Wienerberger, Leube, Hasslacher Gruppe und Baumit – Einblick
in die historische Entwicklung vom kleinen oder mittelständischen
Handwerksbetrieb zum weltweiten Firmenimperium. Anschließend folgt
der erstmals 2019 ausgestrahlte Film „Von Manner bis zum Kornspitz“
(21.55 Uhr) von Bernhard Nezold über die prägenden österreichischen
Lebensmittelunternehmen des 20. Jahrhunderts.
Zum Abschluss des Abends zeigt ORF III eine neue Ausgabe von
„Kabarett im Turm“ (22.45 Uhr) mit den Gebrüdern Moped, die zu den
populärsten Kabarettisten des Landes zählen. In ihrem Programm „Heute
gehört uns Österreich und morgen die ganze Scheibe“ bringt das Duo
eine geballte Ladung Kabarett auf Bühne, untermalt mit satirischen
Songs und treffsicheren Visuals.
Sonntag, 1. März
Im Hauptabend würdigt ORF III die italienische Opernsängerin Mirella
Freni mit Puccinis „La Bohème“ (20.15 Uhr) in einer filmischen
Inszenierung von Franco Zeffirelli aus dem Jahr 1965. Darin
brillieren Freni und Gianni Raimondi mit Stimmgewalt und
überzeugender Spielkraft als leidenschaftliche Liebende Mimi und
Rodolfo.
Danach folgt der Zweiteiler „Israel – Geburt eines umkämpften Landes“
von Blanche Finger und William Karel, der im November 1947 ansetzt.
Die Produktion rekapituliert die ersten zwei Jahrzehnte des neuen
Staates, von 1945 bis zum Sechstagekrieg. 20 Jahre, die die Grundlage
für das heutige Israel bilden. Der erste Teil „Ein Staat entsteht“
(22.05 Uhr) geht an die Anfänge zurück und konzentriert sich auf die
Periode vom Ende des Zweiten Weltkriegs über das UNO-Votum des
Teilungsplanes im Jahr 1947 bis hin zur Unabhängigkeitserklärung
Israels im Jahr 1948. Der zweite Film „Von Krieg zu Krieg“ (23.00
Uhr) deckt die Jahre 1948 bis 1967 ab – zwei fundamentale Jahrzehnte,
die bestimmt waren vom Konflikt zwischen den beiden jungen Staaten
und deren Nachbarn.
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