- 23.02.2020, 15:18:48
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FPÖ-Darmann zu Coronavirus: Wo bleibt das notwendige professionelle Krisenmanagement?
Statt Beruhigungspillen muss reiner Wein eingeschenkt werden - Schutz der Gesundheit der österreichischen Bevölkerung muss oberstes Ziel sein
Utl.: Statt Beruhigungspillen muss reiner Wein eingeschenkt werden -
Schutz der Gesundheit der österreichischen Bevölkerung muss
oberstes Ziel sein =
Klagenfurt/Wien (OTS) - Im Zusammenhang mit den heutigen Aussagen von
Landeshauptmann Kaiser & Co. betreffend Coronavirus, stellt der
Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Mag. Gernot Darmann mit Nachdruck fest:
„Die Bevölkerung hat es sich verdient, dass die Regierung - ob Land
oder Bund - nach Wochen der Tatenlosigkeit endlich mit offenen Karten
spielt und nicht weiter mit politischen Nebelgranaten jegliche
Professionalität im Krisenmanagement vermissen lässt. Wer sich heute
aufgrund der Coronavirus-Problematik vor den Toren Kärntens endlich
Konkretes von der Landesregierung erwartet hat, wurde leider maßlos
enttäuscht. Wenn man die Dimension des Risikos, sowohl unter den
Verantwortlichen auf Landesebene, aber insbesondere auch auf Ebene
der Bundesregierung, nicht erkannt zu haben scheint, wie man den
nichtssagenden Wortspenden der Kärntner Gesundheitsreferentin
Prettner und des Gesundheitsministers Anschober entnehmen muss, macht
dies die Bevölkerung zu Recht besorgt.”
Betreffend die aktuellen Aussagen von Innenminister Nehammer im
Zusammenhang mit etwaigen “Grenzkontrollen” führt der Kärntner
FPÖ-Chef aus: „Wenn die angedachten Grenzkontrollen so aussehen, wie
die ebenso von Nehammer und Anschober hochgelobte aber in Wahrheit
unnütze Fiebermesser-Beruhigungspille am Flughafen Wien, kann man
diese gleich vergessen. Denn internationale Experten bestätigen, dass
das Fiebermessen jedenfalls keine Maßnahme ist, um eine
Coronavirus-Infizierung feststellen zu können. Eine Infizierung könne
jedenfalls nur durch Labortests festgestellt werden und daher stelle
sich die Frage, wie sich dies Nehammer und Anschober in der Praxis an
einer Grenze vorstellen. Statt schnellen Schlagzeilen und politischen
Nebelgranaten müsse die Bundesregierung der Bevölkerung reinen Wein
einschenken, denn Fiebermess-Kontrollen am Flughafen oder an den
Grenzen bringen laut Experten kein Mehr an Sicherheit für die
Gesundheit der österreichischen Bevölkerung."
Vor dem Hintergrund, dass eine Region im EU-Mitgliedsland Italien den
Coronavirus-Notstand ausrufen musste, sei es laut Darmann schlichtweg
erschreckend, dass es auch von den politisch Verantwortlichen auf
Ebene der Europäischen Union kein Problembewusstsein geben würde,
zumindest sei dies nicht erkennbar.
„Es muss jetzt das oberste gemeinsame Ziel aller politisch
Verantwortlichen im Land Kärnten und in Österreich sein, die
Gesundheit der einheimischen Bevölkerung zu schützen“, stellt Darmann
abschließend fest.
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