Einladung: Tiertransport-Protest vor dem Landwirtschaftsministerium

Aktivist_innen des VGT beziehen am Mittwoch, dem 26. Februar vor dem Landwirtschaftsministerium Stellung um wirkungsvolle Maßnahmen gegen Langstrecken-Tiertransporte einzufordern.

Wien (OTS) - Milchkühe müssen jedes Jahr aufs Neue ein Kalb zur Welt bringen, um ihren Milchfluss aufrechtzuerhalten. Die geborenen männlichen Milchkälber sind für die Industrie nicht rentabel und werden aus Österreich ins Ausland zur Mast transportiert. Dabei sind sie oft tagelang unterwegs. Die kleinen Kälber sind beim Transport zwischen zwei Wochen und zwei Monaten alt und damit noch von der Muttermilch abhängig. Sie würden natürlicherweise alle paar Stunden bei ihrer Mutter trinken wollen – vergleichbar mit einem menschlichen Baby.

Da es auf den Transportern technisch nicht möglich ist, sie mit etwas anderem, als Wasser zu versorgen, bleiben sie die Fahrt über hungrig. Jedes Jahr werden auch aus Österreich tausende Zuchtrinder in ferne Länder verkauft. Laufend werden unter Mithilfe des Landwirtschaftsministeriums neue Märkte erschlossen. Die Transporte erstrecken sich über tausende Kilometer, sogar über die EU-Grenzen hinaus bis in die Türkei, Algerien oder in den Iran! Eine Strapaze für die betroffenen Tiere. Nicht selten überleben einige der exportieren Kälber und Zuchtrinder den Transport nicht.

Tiertransport-Protest vor dem Landwirtschaftsministerium

Kundgebung gegen die grausamen Kälbertransporte: Aktivist_innen des VGT stehen mit Kuhmasken und Schildern vor dem Ministerium und machen so auf die schrecklichen Transporte aufmerksam und fordern die Politiker_innen auf endlich zu handeln.

Datum: 26.02.2020, 10:00 - 13:00 Uhr

Ort: Stubenring 1, Vor dem Landwirtschaftsministerium
Stubenring 1, 1010 Wien, Österreich

Rückfragen & Kontakt:

VGT - Verein gegen Tierfabriken
Heidi Lacroix
01 929 14 98
medien@vgt.at
http://vgt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VGT0002