• 21.02.2020, 09:42:09
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  • OTS0029

Eisenstraße: Mit neuer Initiative der Abwanderung entgegenwirken

LR Bohuslav: Ländlicher Raum muss für Einheimische attraktiv bleiben

Utl.: LR Bohuslav: Ländlicher Raum muss für Einheimische attraktiv
bleiben =

St. Pölten (OTS/NLK) - Jüngere Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher
Gegenden zieht es immer häufiger in größere Städte – das spüren auch
die Bezirke Amstetten, Melk, Scheibbs sowie Waidhofen an der Ybbs. Um
dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde als zukünftige
Schwerpunktmaßnahme die Kommunikation mit jenen Bewohnerinnen und
Bewohnern definiert, die im Alter zwischen 15 und 40 Jahren im Zuge
ihrer Ausbildung und ersten Berufserfahrungen die Region
zwischenzeitlich verlassen haben. „Der ländliche Raum muss für die
jungen Einheimischen weiter attraktiviert werden. Durch
zielgerichtete Kommunikation soll eine stärkere Bindung an die
Heimatregion und ihre Einrichtungen dauerhaft aufrechterhalten
werden“, so Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav.

Basierend auf den Ergebnissen eines Demografie-Checks wurden nun
Maßnahmen entwickelt, um die Abwanderung junger Einheimischer in der
Region Eisenstraße zu kompensieren. Zu diesem Zweck wurde im Rahmen
eines LEADER-Projekts die Initiative „Get the Most. Heimkommen und
Ankommen“ ins Leben gerufen. Vordergründig geht es darum, mit jungen
Menschen durch verschiedene Maßnahmen wie Stammtische,
Online-Plattform, Veranstaltungen und Services in Kontakt zu bleiben,
auch wenn sie die Region temporär verlassen. „Es geht darum, die
jungen Einheimischen für das Mostviertel zu begeistern und das
Verbundenheitsgefühl zu stärken. Mit dem LEADER-Projekt der
Eisenstraße und der Initiative ‚Get the Most‘ haben wir hierfür ein
optimales Werkzeug in der Hand, das auch für andere Regionen
beispielgebend sein kann“, meint Bohuslav.

Vorrangiges Ziel ist es, die Abwanderung in der Gruppe der 15- bis
40-jährigen Bewohnerinnen und Bewohner zu verringern und die Menschen
durch gemeindeübergreifende Aktionen an die Region zu binden.
„Einerseits setzen wir hier auf die physische Vernetzung,
beispielsweise durch Veranstaltungen, ein Regionsmagazin oder
geeignete Ansprechpartner, anderseits spielt auch die virtuelle
Vernetzung in Form einer Plattform mit Job- und Wohnmöglichkeiten
eine wichtige Rolle“, erklärt Andreas Hanger, Obmann der
LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich. Aus dem Projekt heraus
hat sich in der Zwischenzeit auch ein eigener Verein gegründet, der
als Netzwerk zwischen dem Mostviertel und urbanen Räumen dient.

Die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich hat gemäß ihrer
lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt.
Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER
Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat kürzlich die
Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der
ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra
Bohuslav beschlossen.

Weitere Informationen: Büro LR Bohuslav, Markus Burgstaller, Telefon
02742/9005-12253, E-Mail [email protected], bzw.
Wirtschaftsagentur ecoplus, Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616,
E-Mail [email protected].

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