Eisenstraße: Mit neuer Initiative der Abwanderung entgegenwirken

LR Bohuslav: Ländlicher Raum muss für Einheimische attraktiv bleiben

St. Pölten (OTS/NLK) - Jüngere Bewohnerinnen und Bewohner ländlicher Gegenden zieht es immer häufiger in größere Städte – das spüren auch die Bezirke Amstetten, Melk, Scheibbs sowie Waidhofen an der Ybbs. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde als zukünftige Schwerpunktmaßnahme die Kommunikation mit jenen Bewohnerinnen und Bewohnern definiert, die im Alter zwischen 15 und 40 Jahren im Zuge ihrer Ausbildung und ersten Berufserfahrungen die Region zwischenzeitlich verlassen haben. „Der ländliche Raum muss für die jungen Einheimischen weiter attraktiviert werden. Durch zielgerichtete Kommunikation soll eine stärkere Bindung an die Heimatregion und ihre Einrichtungen dauerhaft aufrechterhalten werden“, so Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav.

Basierend auf den Ergebnissen eines Demografie-Checks wurden nun Maßnahmen entwickelt, um die Abwanderung junger Einheimischer in der Region Eisenstraße zu kompensieren. Zu diesem Zweck wurde im Rahmen eines LEADER-Projekts die Initiative „Get the Most. Heimkommen und Ankommen“ ins Leben gerufen. Vordergründig geht es darum, mit jungen Menschen durch verschiedene Maßnahmen wie Stammtische, Online-Plattform, Veranstaltungen und Services in Kontakt zu bleiben, auch wenn sie die Region temporär verlassen. „Es geht darum, die jungen Einheimischen für das Mostviertel zu begeistern und das Verbundenheitsgefühl zu stärken. Mit dem LEADER-Projekt der Eisenstraße und der Initiative ‚Get the Most‘ haben wir hierfür ein optimales Werkzeug in der Hand, das auch für andere Regionen beispielgebend sein kann“, meint Bohuslav.

Vorrangiges Ziel ist es, die Abwanderung in der Gruppe der 15- bis 40-jährigen Bewohnerinnen und Bewohner zu verringern und die Menschen durch gemeindeübergreifende Aktionen an die Region zu binden. „Einerseits setzen wir hier auf die physische Vernetzung, beispielsweise durch Veranstaltungen, ein Regionsmagazin oder geeignete Ansprechpartner, anderseits spielt auch die virtuelle Vernetzung in Form einer Plattform mit Job- und Wohnmöglichkeiten eine wichtige Rolle“, erklärt Andreas Hanger, Obmann der LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich. Aus dem Projekt heraus hat sich in der Zwischenzeit auch ein eigener Verein gegründet, der als Netzwerk zwischen dem Mostviertel und urbanen Räumen dient.

Die LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich hat gemäß ihrer lokalen Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat kürzlich die Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der ecoplus Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra Bohuslav beschlossen.

Weitere Informationen: Büro LR Bohuslav, Markus Burgstaller, Telefon 02742/9005-12253, E-Mail markus.burgstaller@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, E-Mail a.csar@ecoplus.at.

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