NEOS zu WIFO-Gallup-Meinungscheck: Menschen erkennen Pensionsproblematik besser als Politik

Gerald Loacker: „Diese ewige Schönrederei unseres maroden Pensionssystems, das maximal nur noch auf wackeligen Beinen steht, muss ein Ende haben.“

Wien (OTS) - Bestätigt in seiner Überzeugung, die Politik könne nicht unbemerkt über die Köpfe der Bürger_innen regieren, sieht sich NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker nach dem WIFO-Gallup-Meinungsscheck zum Pensionssystem, der heute präsentiert wurde: „Den Menschen ist vollkommen klar, was hier geschieht. Die Pensionen sinken schleichend. Die Politik beerdigt den Generationenvertrag und vergisst komplett auf die jungen Menschen, die genauso das Recht auf eine anständige Pension im Alter haben.“

Laut Meinungscheck schätzen die Österreicher_innen das Pensionsantrittsalter künftig auf bis zu 68 Jahre. „Dass wir nicht drum herumkommen, dass das tatsächliche Antrittsalter an das gesetzliche angepasst werden muss, ist den Menschen klar. Es kann sich nicht ausgehen, wenn wir immer älter werden, aber früher als vorgesehen in Pension gehen. Und die Menschen wissen das.“ Sie hätten, so Loacker, eine viel mutigere und realistische Sicht auf das Pensionssystem als die Politik. „Diese ewige Schönrederei unseres maroden Pensionssystems, das maximal nur noch auf wackeligen Beinen steht, muss ein Ende haben.“ Hinzu kommt, dass die vom WIFO präsentierten Zahlen fallende Durchschnittspensionen bedeuten: Der scheinbar nicht so stark steigendende Bundeszuschuss muss auf eine stark steigende Zahl an über 65-Jährigen aufgeteilt werden. „Es ist höchste Zeit, dass die nötige Pensionsreform angegangen wird. Andernfalls frisst der steigende Pensionszuschuss Geld für wichtige Zukunftsinvestitionen weg und treibt die junge Generation sehenden Auges in die Altersarmut“, warnt der NEOS-Sozialsprecher abschließend.

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