• 20.02.2020, 10:41:24
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  • OTS0067

Region Moststraße: Mehr interkommunale Zusammenarbeit

LR Bohuslav: Mostviertel macht sich zukunftsfit

Utl.: LR Bohuslav: Mostviertel macht sich zukunftsfit =

St. Pölten (OTS/NLK) - Amstetten und sein Umland gehören zu den
dynamischsten Regionen Österreichs. Die verkehrsgünstige Lage an
Westautobahn A 1, Westbahn und in der Nähe der Donau ist eine
optimale Voraussetzung für Industrie und Gewerbe. In den vergangenen
Jahren wurden zahlreiche neue Unternehmen gegründet, die zusätzliche
Arbeitsplätze bieten. Um diese Vorzüge fortzuschreiben, braucht es
verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den umliegenden
Gemeinden. Dafür sorgt das Projekt „Vision 2030“. Insgesamt sind 14
Gemeinden und zahlreiche Projekt- und Kooperationspartner
eingebunden. „Für mich vereint das Mostviertel Wirtschaft, Bildung
und Forschung geradezu idealtypisch mit Wohn- und Freizeitqualität.
Diese erfolgreiche Mischung wird nun gemeinsam weiterentwickelt“, so
Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Themenbereiche für die Entwicklung von Regionen sind vielfältig:
Mobilität, Gesundheit, Wirtschaft und Digitalisierung, Bildung,
Wohnen sowie Naturraum und Landwirtschaft müssen in ihrer Gesamtheit
betrachtet werden. Ganz besonders gilt das für Regionen, die sich so
rasch weiterentwickeln wie der Raum Amstetten. Daher haben sich die
14 Gemeinden der Kleinregionen Ostarrichi-Mostland und Donau-Ybbsfeld
zusammengeschlossen, um gemeinsam an der Zukunft dieses attraktiven
Wirtschafts- und Lebensstandorts zu arbeiten. Neben den beiden
Kleinregionen und der Stadt Amstetten sind die NÖ Regional GmbH, das
Landesklinikum Mauer und die ÖBB mit dem Projekt „Remise Amstetten“
als Projektpartner an Bord. Für einzelne Themen gibt es Kooperationen
mit dem Stadtmarketing Amstetten, der Zukunftsakademie Mostviertel,
der Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer und der
Landwirtschaftskammer.

Michaela Hinterholzer, Landtagsabgeordnete und Obfrau der
LEADER-Region Moststraße, meint dazu: „Die Herausforderungen der
Gegenwart und der Zukunft können nicht von jeder Gemeinde allein
gelöst werden. Interkommunale Kooperationen sind dringend notwendig,
um zukunftstaugliche Lösungen zu entwickeln. Dafür haben wir eine
funktionierende Struktur geschaffen.“ Im Projekt „Vision 2030“ sind
umfassender Wissenserwerb und der aktive Informationsaustausch
zwischen den Projektpartnern sichergestellt. Ein Steuerungsgremium
koordiniert die Aktivitäten der einzelnen Arbeitsgruppen. Landesrätin
Bohuslav dazu: „Zur Lösung komplexer Aufgabenstellungen braucht es
eine intensive Zusammenarbeit in Netzwerken. Das Projekt zeigt sehr
gut, wie man das angehen kann. Menschen und Wirtschaft der Moststraße
werden langfristig davon profitieren.“

Die LEADER-Region Moststraße hat gemäß ihrer lokalen
Entwicklungsstrategie das Projekt zur Förderung ausgewählt. Es wird
mit Unterstützung von Land und Europäischer Union (LEADER
Fördermitteln) gefördert. Das Land Niederösterreich hat kürzlich die
Unterstützung aus Mitteln des EU – Programms LE / LEADER und der
ecoplus-Regionalförderung auf Initiative von Landesrätin Petra
Bohuslav beschlossen.

Weitere Informationen: Büro LR Bohuslav, Markus Burgstaller, Telefon
02742/9005-12253, E-Mail [email protected], bzw.
Wirtschaftsagentur ecoplus, Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616,
E-Mail [email protected].

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