- 20.02.2020, 10:20:54
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Strache in ÖSTERREICH: "Wer, wenn nicht ich, kann Ludwig herausfordern?"
Strache im Interview für das neue ÖSTERREICH-Magazin INSIDER: "Mein größter Fehler war mein Rücktritt als FPÖ-Chef."
Utl.: Strache im Interview für das neue ÖSTERREICH-Magazin INSIDER:
"Mein größter Fehler war mein Rücktritt als FPÖ-Chef." =
Wien (OTS) - Im Interview mit dem Magazin INSIDER, das am Freitag mit
der Tageszeitung ÖSTERREICH erscheint, lässt Ex-FPÖ-Chef Heinz
Christian Strache keinen Zweifel daran, dass er bei der
bevorstehenden Wien-Wahl mit eigener Liste antreten wird. Strache:
"Ich war der einzige ernst zu nehmende Herausforderer von Michael
Häupl. Wer, wenn nicht ich, kann Michael Ludwig herausfordern? Und
Häupl war noch ein ganz anderes Kaliber."
Wichtig in der politischen Auseinandersetzung werde "das
Freiheitsthema als deutlicher Gegensatz zur Verbotspolitik von
Rot-Grün". Außerdem "die Kritik an der Verarmung der Gesellschaft und
an der hohen Arbeitslosigkeit in Wien".
Dass seine "Bürgerbewegung" nach der Wahl an einer Allianz
teilnehmen könnte, die der SPÖ den Bürgermeister abspenstig machen
könnte, hält Strache offensichtlich für unrealistisch: "Nur, wenn die
Grünen nicht in dieser Allianz dabei wären. Aber ohne deren Mandate
wäre diese Ablöse gar nicht möglich."
Straches Ziel ist, bei der Wahl stärker als die FPÖ abzuschneiden:
"Ich war die letzten 14 Jahre der Erfolgsfaktor der FPÖ in Wien und,
sollte ich antreten, werde ich mit diesem Anspruch auch der Schmied
und das Original sein. Ich werde schauen, dass der echte Wiener nicht
untergeht. Wir werden die FPÖ überholen!" Und: "Die Wiener FPÖ merkt
jetzt, dass es ihren Laden zerreißt. Aber eine Konstruktion wie
damals bei der FPK mit mir als Spitzenkandidat wäre im Dezember noch
möglich und mein Angebot gewesen. Das hat man aber abgelehnt."
Als seinen "größten Fehler" sieht Strache: "Dass ich als FPÖ-Chef
zurückgetreten bin. Ich habe da einfach mit einem korrekten Umgang
der Ex-Kollegen gerechnet."
Strache glaubt nicht, dass im Bund die türkis-grüne Regierung die
volle Legislaturperiode durchdienen wird: "Die sind doch wie Katz und
Hund. Spätestens 2022, vor der Landtagswahl in Niederösterreich,
kracht's."
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