Demokratieverständnis in Österreich – was bleibt von 2019?

Einladung zur Pressekonferenz: Präsentation des Demokratieradars Welle 3 und 4

Krems (OTS) - 2019 haben sich die innenpolitischen Ereignisse nach dem Aufkommen des Ibiza-Videos und bis hin zur Neuwahl des Nationalrats im Herbst förmlich überschlagen. Das Austrian Democracy Lab (ADL) zieht nun Bilanz mit Blick auf das Demokratieverständnis in Österreich.

Welche Auswirkungen hatten die innenpolitischen Ereignisse 2019 auf die Einstellung der heimischen Bevölkerung zur Demokratie? Wie lassen sich Zustimmung zum System Demokratie und Zufriedenheit mit dem Funktionieren der Demokratie in Österreich erklären? ForscherInnen des Austrian Democracy Lab beantworten diese Fragen mithilfe des Demokratieradars, einer halbjährlichen Bevölkerungsumfrage der Donau-Universität Krems und der Universität Graz. Die dritte Welle wurde kurz vor Bekanntwerden des Ibiza-Videos und die vierte kurz nach der Nationalratswahl durchgeführt, befragt wurden jeweils rund 4.500 Personen.

Die Ergebnisse zeigen, dass die innenpolitischen Ereignisse vorerst keinen Schaden an der Zustimmung zum System Demokratie verursacht haben. Eine Zunahme der Kritik am konkreten politischen System in Österreich zeichnet sich hingegen ab.

Weitere Details und Ergebnisse des dritten und vierten Demokratieradars werden im Rahmen der Pressekonferenz vorgestellt.

Über das Austrian Democracy Lab

Das Austrian Democracy Lab ist ein wissenschaftliches Forschungsprojekt der Donau-Universität Krems und der Universität Graz, das in Kooperation mit dem Forum Morgen durchgeführt wird. Das Demokratieradar steht im Zentrum des Projekts und beleuchtet das Demokratieverständnis der ÖsterreicherInnen in halbjährlichen Abständen. Neben allgemeinen demokratiepolitischen Fragen gibt es immer einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt. So widmete sich das Demokratieradar in der Vergangenheit bereits den Themen Vertrauen (1. Welle) und Zukunft der EU (2. Welle). In den Wellen 3 und 4 gibt es zudem einen Föderalismus-Schwerpunkt.

Präsentation: Dr. Katrin Praprotnik, Dr. Flooh Perlot


Pressekonferenz Demokratieradar

Termin: 20. Februar 2020
Beginn: 10:00 Uhr
Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien, https://concordia.at

Anmeldung zur Pressekonferenz
Bianca Kolm
Research Lab Democracy and Society in Transition
Donau-Universität Krems
Tel.: +43 (0)2732 893-2180
bianca.kolm@donau-uni.ac.at
www.donau-uni.ac.at/desit

Weitere Informationen zum Projekt Austrian Democracy Lab und dem Demokratieradar finden Sie auf www.austriandemocracylab.at




Rückfragen & Kontakt:

Rückfragen zum Projekt Austrian Democracy Lab
Dr. Christina Hainzl, MSc
Leiterin Research Lab Democracy and Society in Transition
Donau-Universität Krems
Tel.: +43 664 8153586
christina.hainzl@donau-uni.ac.at
www.donau-uni.ac.at/desit

Rückfragen zum Demokratieradar
Dr. Katrin Praprotnik
Projektleiterin Austrian Democracy Lab
Donau-Universität Krems
Tel.: +43 664 815 35 52
katrin.praprotnik@donau-uni.ac.at
www.donau-uni.ac.at/desit

Dr. Flooh Perlot
7. Fakultät/Austrian Democracy Lab
Universität Graz
Teil: +43 664 815 35 51
florian.perlot@uni-graz.at

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