Schieder kritisiert Todesurteil gegen 20-jährigen Genozid-Überlebenden

SPÖ-EU-Delegationsleiter pocht auf fairen Gerichtsprozess

Wien (OTS/SK) - Im Irak wird ein junger Jeside trotz gegenteiliger Beweise zum Tode verurteilt. Die jesidische Gemeinschaft ist empört und spricht von einem Justizskandal. Das Todesurteil soll am 10. März vollstreckt werden. Andreas Schieder, SPÖ-EU-Delegationsleiter und Mitglied im außenpolitischen Ausschuss, übt ebenfalls Kritik am Todesurteil. Es sei "schockierend", wenn entlastende Beweise vom Gericht mutwillig unterschlagen worden sind. "Ein solches Urteil besitzt große Sprengkraft in der ohnehin fragilen Situation in der Shingal-Region. Die Situation zwischen muslimischen Stämmen und den JesidInnen ist höchst angespannt. Auch wenn der Wiederaufbau nach dem IS-Terror nur langsam vorangeht, müssen Gerichtsprozesse fair, unabhängig und frei von Rachemotiven ablaufen", so Schieder. **** (Schluss) bj

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