• 17.02.2020, 12:51:49
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  • OTS0106

FPÖ NÖ & Freiheitliche Wirtschaft: Unternehmer stärken - bürokratischen Irrsinn beenden!

Freiheitliche Wirtschaft will zweitstärkste Kraft werden

Utl.: Freiheitliche Wirtschaft will zweitstärkste Kraft werden =

St. Pölten (OTS) - Anlässlich der bevorstehenden
Wirtschaftskammerwahlen präsentierten FPÖ Landespartei- und
Klubobmann, Udo Landbauer, MA, FW-Landesobmann Reinhart Langthaler
und FW-Landesobmann Stv. Ing. Christian Höbart bei einer
Pressekonferenz die freiheitliche Kampagne und Schwerpunktthemen.
„Die Flut an bürokratischen Belastungen und ständigen neuen Auflagen
nehmen den fleißigen Unternehmern im Land die Luft zum Atmen. Sie
müssen endlich wieder frei und selbstbestimmt arbeiten können“, sagt
Landbauer.

Tatsächlich beläuft sich die zeitliche Bürokratiebelastung für das
niederösterreichische Gewerbe und Handwerk (2018) auf rund 8,4
Millionen Arbeitsstunden. „Alleine die Erfüllung der
Informationsverpflichtungen bindet rund 5.100 Vollzeitäquivalente,
was rund vier Prozent der Personalkapazität im Gewerbe und Handwerk
entspricht“, berichtet Landbauer Ergebnisse der KMU Forschung
Austria. Die finanzielle Belastung der Unternehmen durch den
Bürokratieaufwand liegt bei Gesamtkosten von € 389 Mio pro Jahr,
wobei € 267 Mio unternehmensinterne und € 122 Mio unternehmensexterne
Kosten (z. B. für Steuerberatung, Lohnverrechnung etc.) anfallen.
„Besonders kleine und mittlere Unternehmen leiden unter dem
Bürokratiewahnsninn. „Die politisch zwangsverordneten Regulatoren,
Bevormundung und Hemmnisse, die den wirtschaftlichen Erfolg
verhindern, müssen weg“, so Landbauer.

„Das Umfeld für uns Selbstständige wird immer schwieriger. Angefangen
vom Papierkram über die Gesetzesflut, neue Steuern bis hin zu
Genehmigungsschikanen und dem Auflagen-Dschungel. Dabei werden uns
Unternehmern mehr Steine in den Weg gelegt, als man wegräumen kann“,
beschreibt FW-Landesobmann Reinhart Langthaler die Schwierigkeiten,
mit denen Unternehmer im Jahr 2020 zu kämpfen haben. Schützenhilfe
sollte da von der Wirtschaftskammer kommen. „Diese
Unternehmervertretung verdient leider nicht einmal ihren Namen –
außer kraftlosen Zeitschriften und Funktionärsüberschuss gibt es kaum
Lebenszeichen. Die Freiheitliche Wirtschaft ist hier die einzige
Kraft, die gegen den Strom schwimmt und gegenüber dem starren System
‚Wirtschaftskammer‘ Widerstand leistet“, so Langthaler. Die FW setzt
dabei auf einen verstärkten Bürokratie-Abbau und vor allem eine faire
Besteuerung mit einfachen, aber wirksamen Steuersenkungen. „Neue
Steuern lehnen wir kategorisch ab“, sagt Langthaler.

FW-Landesobmann Stv. Ing Christian Höbart betont, dass die
Freiheitliche Wirtschaft so stark und breit aufgestellt ist wie noch
nie zuvor. „Wir kandidieren mit rund 400 starken Unternehmern in 66
von insgesamt 72 Fachgruppen. Dabei konnten wir die Kandidaturen
verdoppeln, unsere Mitgliederzahlen in nur einem Jahr um satte 30
Prozent steigern und die Bezirksstrukturen ausbauen“, berichtet
Höbart. Für Höbart steht besonders die Ausbildung von
österreichischen Fachkräften im Mittelpunkt. „Bevor man ansatzweise
über Zuwanderung nachdenkt, müssen zuerst unsere eigenen Leute
ausgebildet werden.“

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