- 13.02.2020, 13:30:26
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Juraczka/Schwarz: Tempo 30 in Praterstraße bringt nur Verdrängung statt Verringerung des Autoverkehrs
Benachbarte Wohngrätzel sind Verlierer der Tempo 30-Maßnahme - Es braucht überregionales Verkehrskonzept zur Entlastung der Praterstraße
Utl.: Benachbarte Wohngrätzel sind Verlierer der Tempo 30-Maßnahme -
Es braucht überregionales Verkehrskonzept zur Entlastung der
Praterstraße =
Wien (OTS) - „Tempo 30 in der Praterstraße bringt nur Verdrängung
statt Verringerung des Autoverkehrs in der Leopoldstadt. Die
benachbarten Wohngrätzel und damit die Leopoldstädterinnen und
Leopoldstädter sind die Verlierer dieser Maßnahme der Grünen“, so der
Verkehrssprecher der neuen Volkspartei Wien, Manfred Juraczka, sowie
die Bezirksparteiobfrau der neuen Volkspartei Leopoldstadt,
Gemeinderätin Sabine Schwarz. „Davon abgesehen, dass diese Maßnahme
auch demokratiepolitisch äußerst bedenklich ist, führt sie auch zu
keiner Verbesserung der Situation vor Ort. Die Praterstraße ist eine
wichtige Verbindungsstraße zwischen den Bezirken. Der Verkehr kann
sich damit auch nicht in Luft auflösen, sondern wird lediglich zu
Lasten der Anrainer umgeleitet“, so Sabine Schwarz.
„Um die Praterstraße zu entlasten, braucht es ein tiefergehendes,
überregionales Verkehrskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer einbindet
und nicht gegeneinander ausspielt“, so Verkehrssprecher Manfred
Juraczka und weiter: „Eine Temporeduktion ist noch kein
Verkehrskonzept, aber offenbar das einzige Rezept, das den Grünen
einfällt. Bei der Neugestaltung der Praterstraße braucht es Vernunft
und Hausverstand statt grüner Ideologie mit der Brechstange.“
Bezirksparteiobfrau Sabine Schwarz fordert: „Auch die vielen Bedenken
der Leopoldstädterinnen und Leopoldstädter müssen endlich
miteinbezogen werden.“
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