SPÖ Leopoldstadt: Gesamtkonzept statt Einzelmaßnahme für Praterstraße

Der Tempo-30-Vorschlag als Einzelmaßnahme greift zu kurz und verlagert nur den Verkehr

Wien (OTS/SPW) - Für die Praterstraße im 2. Bezirk braucht es ein Gesamtkonzept. Tempo 30 als Einzelmaßnahme schafft mehr Probleme als sie löst und das zu Lasten der Menschen.

Astrid Rompolt, Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin, SPÖ : "Die Bezirksvorsteherin hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Es fehlen Zahlen und Fakten, welche Auswirkungen Tempo 30 in der Praterstraße für die unmittelbare Umgebung hat. Die AnrainerInnen fürchten eine Verlagerung des Verkehrs in umliegende Gassen, das ist ein Ergebnis der BürgerInnenbeteiligung. "

Alexander Nikolai, Bezirksvorsteher-Spitzenkandidat Leopoldstadt, SPÖ: "Ich warne davor populistische Einzelmaßnahmen durchzupeitschen, die mehr Schaden als Nutzen bringen. Wenn wir von sinnvoller Verkehrspolitik sprechen, brauchen wir ein Gesamtkonzept, auch und vor allem in Wahlkampfzeiten - bekanntermaßen der Zeit fokussierter Unintelligenz."

Zwtl.: 5-Punkte Plan für vernünftige Verkehrsplanung

Die SPÖ Leopoldstadt legt für die weitere Vorgehensweise einen 5-Punkte-Plan vor, nach dem ein umfassendes, sinnvolles Verkehrskonzept möglich ist.

  1. Prüfung der Auswirkung von Tempo 30 auf die umliegenden Straßen (vor allem Franzensbrückenstraße und Taborstraße)
  2. Studie zu Auswirkungen für die Emissionswerte. (Die meisten Studien sagen, dass bei Tempo 30 die Emissionen steigen. Daher auch:
  3. Prüfung der Emissionswerte bei Tempo 40
  4. Anpassung der Ampelschaltungen zur Vermeidung des stop-and-go Verkehrs. (stop-and-go Verkehr trägt zu mehr Lärm und mehr Luftschadstoff-Emission bei.
  5. Maßnahmen für alle Mobilitätsbereiche:
    FußgängerInnen: Entflechtung von Stadtmobiliar. Derzeit ist der Gehweg teilweise sehr verstellt. (Lichtmasten, Strommasten, Streugut-Behälter, Telefonhütten, Mistkübel, etc.
    Radverkehr: Radweg muss breiter und attraktiver werden
    AnrainerInnenparken: Erhöhung AnrainerInnnenparken von 20 auf 30 Prozent bspw. im Czerninviertel, sowie die Einführung des AnrainerInnenparkens im Odeonviertel. (Im Stuwerviertel hat die SPÖ das AnrainerInnenparken längst gefordert, die grüne Stadträtin und die grüne Bezirksvorsteherin sind nach wie vor säumig.) (Schluss)

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