Katholischer Familienverband fordert bessere Unterstützung für Eltern auf Jobsuche

Weiterentwicklung der Eingliederungsbeihilfe für ältere Arbeitnehmer positiv, ähnliche Maßnahmen für Eltern gefordert

Wien (OTS) - Die Bundesregierung plant, die Eingliederungsbeihilfe weiterzuentwickeln und diese speziell im Interesse älterer Arbeitssuchender zu verbessern. Konkret sollen Firmen einen Zuschuss zu den Lohnnebenkosten bekommen, wenn sie Langzeitarbeitslose einstellen.

Für Familienverbandspräsident Alfred Trendl im Prinzip eine gute Sache, es wundert ihn aber, dass es eine Maßnahme ist, die ausschließlich auf ältere Arbeitnehmer/innen abzielt: „Genau wie bei der pensionsrechtlichen Bewertung der Altersteilzeit handelt es sich auch hier um eine Maßnahme, die sich ausschließlich an ältere Arbeitnehmer/innen richtet“, so seine Kritik. Er fordert, dass auch der Wiedereinstieg von Eltern ins Berufsleben besser unterstützt werden muss als bisher: „Gerade viele Frauen streben nach der Elternkarenz eine neue Stelle an, auch sie müssen dabei bestmöglich unterstützt werden“, so Trendl, der im Bereich Frauenförderungen erste positive Ansätze sieht und sich eine Weiterentwicklung für Eltern wünscht.

Kritik übt er an einer im Regierungsprogramm vorgesehenen Maßnahme: „Im Kapitel zum Arbeitsmarktservice plant die Regierung die Mindestverfügbarkeit von 16 auf 20 Wochenstunden anzuheben. Dies ist ein klarer Rückschlag für Eltern, die wegen ihrer Betreuungspflichten eine Teilzeitstelle suchen“, warnt er vor Verschlechterungen für Familien.

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