• 11.02.2020, 10:32:19
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„WELTjournal“-Reportage über „Spanien – Umweltzerstörer Exportgemüse“ am 12. Februar um 22.30 Uhr in ORF 2

Danach „WELTjournal +: Greenpeace – vom Hippie-Projekt zur Öko-Macht“

Utl.: Danach „WELTjournal +: Greenpeace – vom Hippie-Projekt zur
Öko-Macht“ =

Wien (OTS) - Das frische Obst und Gemüse, das Supermärkte auch im
Winter anbieten, kommt zu einem großen Teil aus Südspanien und gilt
dort als enorme Umweltbelastung. Das „WELTjournal“ – präsentiert von
Christa Hofmann – zeigt dazu am Mittwoch, dem 12. Februar 2020, um
22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Spanien – Umweltzerstörer
Exportgemüse“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die
Dokumentation „Greenpeace – vom Hippie-Projekt zur Öko-Macht“.

WELTjournal: „Spanien – Umweltzerstörer Exportgemüse“

In Andalusien und der benachbarten Region Murcia liegen die größten
Agrarflächen Europas mit Zigtausenden Gewächshäusern und
Plastikplanen. Allein aus Murcia werden mehr als 2,5 Millionen Tonnen
Tomaten, Gurken und Paprika an europäische Supermärkte geliefert. Für
die spanische Agrarindustrie ist das ein gigantisches Geschäft, doch
Umweltschützer/innen schlagen Alarm. Die Salzwasser-Lagune Mar Menor
in Murcia, Europas größtes salzhaltiges Binnengewässer mit seiner
einzigartigen Fauna und Flora, wird durch Nitrate, Phosphate und
Ammonium aus der Landwirtschaft schwer belastet. Im Herbst ist das
Mar Menor, das von der UNO schon vor knapp 20 Jahren zum Schutzgebiet
erklärt wurde, gekippt: Tonnen toter Fische wurden seither
angeschwemmt. Neben der ökologischen Misere leiden der Tourismus und
die Lebensqualität der Küstenbewohner/innen.
Das „WELTjournal“ zeigt, wie die Menschen vor Ort den Kampf mit der
mächtigen Agrarindustrie aufnehmen. Diese will weder mit dem
dezimierten Fischbestand im Mar Menor noch mit den Hautausschlägen
der Badegäste etwas zu tun haben.

WELTjournal +: „Greenpeace – vom Hippie-Projekt zur Öko-Macht“

Die Studentenbewegung und die Anti-Vietnamkriegsproteste der 1960er
und -70er Jahren sind die Basis, aus der die heute weltweit größte
Umweltorganisation, Greenpeace, entstanden ist. Eine Handvoll
Hippies, Wehrdienstverweigerer und Umweltschützer/innen schlossen
sich 1971 in Vancouver in Kanada zusammen, um Pazifismus und
Umweltschutz zu verbinden und mit aktionistischen Mitteln gegen
Atomversuche zu kämpfen. Heute ist Greenpeace bekannt durch Aktionen
und Kampagnen gegen Atomkraft, Gentechnik, die Erderwärmung, die
Zerstörung von Regenwäldern, Walfang, Robbenjagd und Überfischung.
„WELTjournal +“ zeigt, wie eine kleine Gruppe Aktivistinnen und
Aktivisten Regierungen herausforderte und bereit war, mit ihren
Aktionen für die Vision einer grünen, friedlichen Welt Gefängnis oder
sogar den Tod zu riskieren. Der mächtige Umweltkonzern hat
mittlerweile einen Kurswechsel vollzogen, ist aber auch heute nicht
ganz unumstritten.

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