- 10.02.2020, 10:42:37
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ÖAMTC: 2019 rund 60.500 Hilfeleistungen durch Schutzbrief-Nothilfe (+ Foto)
2.564 verletzte oder erkrankte Personen transportiert, 7.976 fahruntüchtige Kfz rückgeholt
Utl.: 2.564 verletzte oder erkrankte Personen transportiert, 7.976
fahruntüchtige Kfz rückgeholt =
Wien (OTS) - Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe hat im vergangenen Jahr
rund 60.500 Hilfeleistungen erbracht. Für fast 2.600 verletzte oder
erkrankte Österreicher organisierte der ÖAMTC den Heimtransport aus
dem In- und Ausland – meist mit Linienflugzeugen (oft unter
Arztbegleitung), per Rückholung durch ÖAMTC-Fahrer oder in
Rettungsfahrzeugen. Aber auch der Ambulanzjet kam im vergangenen Jahr
128-mal zum Einsatz.
Insgesamt gingen 2019 rund 212.000 Anrufe bei der
Schutzbrief-Nothilfe des Mobilitätsclubs ein. Hochsaison waren einmal
mehr die Monate Juli und August mit 28.445 bzw. 32.639 Anrufen. "In
der sommerlichen Urlaubszeit kommen teilweise bis zu 1.000 Anrufe
täglich bei uns herein", berichtet Maria Tüchler, Leiterin der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Und: Hinter jedem Anruf steckt ein
Schicksal – mal ist es 'nur' eine Autopanne, es kann aber auch um
schwere Verletzungen nach einem Unfall gehen. So oder so sind es oft
verzweifelte Menschen, für die der Mobilitätsclub zum Retter in der
Not wird."
Neben den medizinischen Notfällen und den damit verbundenen
Leistungen mussten im vergangenen Jahr auch 7.976 liegen gebliebene
Fahrzeuge zurückgebracht werden – darunter nicht nur Autos, sondern
auch zahlreiche Wohnmobile und Motorräder. "Die meisten
Schutzbrief-Hilfeleistungen erbringt der Mobilitätsclub zwar in
Österreich, allerdings gab es auch im Ausland zahlreiche Einsätze zu
verzeichnen", hält Tüchler fest. So mussten 2019 z.B. die
Pannenfahrer der ausländischen ÖAMTC-Partner 18.663-mal zur
Pannenhilfe für Schutzbrief-Inhaber ausrücken.
Was alles passieren kann – Beispiele aus der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
* Im Ägypten-Urlaub musste ein junges Mädchen mit einer akuten
internistischen Erkrankung ins Krankenhaus. Weil sich der Zustand der
Patientin kurz vor der Entlassung verschlechterte, musste sie auf die
Intensivstation verlegt werden. Nachdem eine weitere Behandlung vor
Ort nicht möglich war, wurde vom ÖAMTC ein Ambulanzjet geschickt, um
sie zurück nach Österreich zu holen. Die Kosten bewegten sich in
diesem Fall bei rund 30.000 Euro und wurden zur Gänze von der
Schutzbrief-Nothilfe übernommen.
* Gleich drei Ambulanzjets wurden eingesetzt, um eine sechsköpfige
Familie nach einem Autounfall in Serbien zurück nach Linz zu bringen.
Kostenpunkt inklusive der notwendigen Bodentransporte: Rund 45.000
Euro.
* Bei einer Fahrradtour in Bulgarien kam eine Urlauberin schwer zu
Sturz. Sie zog sich u. a. eine Kieferfraktur zu. Die notwendige
Operation war vor Ort nicht möglich. Von der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe wurde per Linienflug der Rücktransport
nach Wien für die Patientin und ihre Begleitung sowie die Aufnahme in
der Kieferchirurgie organisiert.
Wer einen Schutzbrief hat und Hilfe braucht, kann rund um die Uhr
unter der Nummer +43 (1) 25 120 20 anrufen. Je früher der
Mobilitätsclub involviert ist, desto effizienter geht die Hilfe vor
Ort vonstatten. Die Mitarbeiter der Schutzbrief-Nothilfe beraten und
stimmen alle weiteren Schritte ab. Buchungen und Organisation von
Hilfeleistungen übernimmt der ÖAMTC.
Aviso an die Redaktionen:
Fotos zu dieser Aussendung gibt es unter www.oeamtc.at/presse.
Alle Infos zum ÖAMTC-Schutzbrief und dem weltweiten
Ergänzungsprodukt, dem ÖAMTC-Weltreisekrankenschutz, findet man unter
www.oeamtc.at/schutzbrief.
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