• 07.02.2020, 12:09:13
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ORF III am Wochenende: Vierteiliger „zeit.geschichte“-Abend mit zwei Teilen von „Mauthausen vor der Tür“ und Zeitzeugenporträts

Außerdem: „Aus Verona: Der Barbier von Sevilla“ in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ u. Miriam Fussenegger & Horst Chmela in „DENK mit KULTUR“

Utl.: Außerdem: „Aus Verona: Der Barbier von Sevilla“ in „Erlebnis
Bühne mit Barbara Rett“ u. Miriam Fussenegger & Horst Chmela
in „DENK mit KULTUR“ =

Wien (OTS) - ORF III Kultur und Information zeigt am Samstag, dem 8.
Februar 2020, einen „zeit.geschichte“-Abend rund um das
Konzentrationslager Mauthausen und erinnert in einer Porträtreihe an
die Überlebenden des Holocaust. Außerdem steht eine neue Ausgabe der
„Berggespräche“ mit dem ORF-Moderator und Neo-„Dancing Star“ Norbert
Oberhauser sowie eine neue Folge von „DENK mit KULTUR“ mit Miriam
Fussenegger und Horst Chmela auf dem Programm von ORF III. Am
Sonntag, dem 9. Februar, präsentiert „Erlebnis Bühne mit Barbara
Rett“ eine Inszenierung des „Barbiers von Sevilla“ aus der Arena di
Verona aus 2018. Tagsüber widmet sich ORF III dem 75. Jahrestag der
Konferenz von Jalta mit dem Dokuzweiteiler „Vom Weltkrieg zum Kalten
Krieg“.

Samstag, 8. Februar

Der ORF-III-Wissenschaftsexperte Andreas Jäger trifft um 15.45 Uhr
ORF-Moderator Norbert Oberhauser in Mönichkirchen-Mariensee zum
„Berggespräch“. Bevor Norbert Oberhauser im März zum „Dancing Star“
wird, begibt er sich gemeinsam mit Andreas Jäger auf die Skipiste und
gibt Einblicke in sein Leben.

Den Auftakt des „zeit.geschichte“-Abends macht die erste Folge des
ORF-III-Dokumehrteilers „Mauthausen vor der Tür“ aus dem Jahr 2016
mit „Zwangsarbeit für Rüstung und Industrie“ (20.15 Uhr). Die
Dokumentation von Sabrina Peer und Ernst Pohn erklärt die Systematik
der Zwangsarbeit im weitverzweigten Lagersystem Mauthausen, das neben
dem Hauptlager aus rund 40 weiteren Außenlagern bestand. Danach folgt
mit „Das Schicksal der Frauen“ (21.05 Uhr) ein weiterer Teil.
Tausende Frauen gingen durch das Haupttor des KZ Mauthausen, um
danach entweder sofort liquidiert oder weiter zu den
Frauen-Konzentrationslagern Ravensbrück oder Auschwitz transportiert
zu werden. Filmemacherin Judith Doppler hat sich mit spärlichen
Filmaufnahmen und Fotografien auf die Suche nach weiteren
Puzzlestücken begeben, um die Geschichte dieser Frauen in den
Vordergrund zu stellen.

Danach erinnern Teil drei und vier der vierteiligen
ORF-III-Porträtreihe „Gerechte unter den Völkern“ an das Leben zweier
mutiger Frauen: Die österreichische Ärztin und Juristin „Ella
Lingens“ (21.55 Uhr) versteckte während der Reichspogromnacht Juden
und wurde dafür ins KZ Auschwitz deportiert. Als Häftlingsärztin
nutzte sie ihre privilegierte Stellung, um ihre Mithäftlinge vor der
Vernichtung zu bewahren. Die letzte Folge widmet sich der
österreichischen Schauspielerin „Dorothea Neff“ (22.45 Uhr), die
ihrer jüdischen Freundin Lilli Wolff, die von der Deportation bedroht
war, Unterschlupf gewährte. Es erinnern sich u. a. der Schauspieler,
Theater- und Drehbuchautor Felix Mitterer sowie die Direktorin des
Jüdischen Museums, Danielle Spera.

Um 23.30 Uhr schließlich zeigt ORF III eine neue Ausgabe von „DENK
mit KULTUR“ mit Miriam Fussenegger und Horst Chmela. Im Alter von 25
Jahren schlüpfte Miriam Fussenegger in die legendäre Rolle der
Buhlschaft beim „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. Mit
„Walking on Sunshine“ (immer montags 20.15 Uhr in ORF 1) schaffte die
Schauspielerin 2019 den Sprung in die Primetime – und die große
Karriere liegt erst vor ihr. Warum sie lieber mit dem Schwert kämpft
als zur Sticknadel zu greifen, sie fast Kriemhild geheißen hätte und
welche historische Persönlichkeit sie gerne wäre, erzählt sie Birgit
Denk. Mit ihrer gefühlvollen Performance von „Dream a Little Dream of
Me“ verzaubert sie das Publikum. Außerdem ist der Musiker Horst
Chmela zu Gast in der Sendung. Er ist für Klassiker wie „Ana hat
immer das Bummerl“ oder „Her mit meine Hennen – der Gogola ist da“
bekannt und erzählt Birgit Denk u. a. warum er für amerikanische
Kaugummi gesungen hat und warum er für seine Hochzeit den Pfarrer
bestochen hat. Außerdem weckt der Musiker mit einer Darbietung des
italienischen Hits „A chi“ nostalgische Gefühle.

Sonntag, 9. Februar

Am Sonntagmorgen zeigt ORF III anlässlich des 75. Jahrestages der
Konferenz von Jalta den Dokuzweiteiler „Vom Weltkrieg zum Kalten
Krieg“ (ab 9.20 Uhr) von Emilie Lançon. Beim zweiten von insgesamt
drei diplomatischen Treffen der alliierten Staatschefs Franklin D.
Roosevelt (USA), Winston Churchill (Vereinigtes Königreich) und Josef
Stalin (UdSSR) wurde u. a. über die Aufteilung Deutschlands, die
Machtverteilung in Europa nach dem Ende des Krieges und über den
Krieg gegen das Japanische Kaiserreich beratschlagt.

Musikalisch wird es ab 18.30 Uhr mit „Operette sich wer kann“. In
Franz Antels „Kaiserball“ sollen Prinzessin Christine (Sonja Ziemann)
und der Reichsgraf von Hohenegg (Rudolf Prack) verlobt werden. Für
ein erstes Kennenlernen wird der „Kaiserball“ auserkoren. Doch dort
verliebt sich die Prinzessin in den Grafen von der Görtzen (Bully
Buhlan).

Im Hauptabend setzt sich das Liebesdrama fort, wenn „Erlebnis Bühne
mit Barbara Rett“ um 20.15 Uhr „Aus Verona: Der Barbier von Sevilla“
aus dem Jahr 2018 präsentiert. Die atemberaubende Kulisse, der über
2000 Jahre alten Arena di Verona, ist die Spielwiese, auf der der
argentinische Regisseur Hugo de Ana bereits 2007 Gioacchino Rossinis
Belcanto-Klassiker „Il barbiere di Siviglia“ inszenierte. Für die
Reprise im Jahr 2018 konnte man italienische Sängerlegenden wie Leo
Nucci und Ferruccio Furlanetto sowie junge, aufstrebende
Sängerkolleginnen und Sängerkollegen wie die georgische Sopranistin
Nino Machaidze und den russischen Tenor Dmitry Korchak verpflichten.

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