KV Sozialwirtschaft: Wiener Pensionisten-Wohnhäuser für raschen Kompromiss mit Gewerkschaft

KWP-Geschäftsführerin Graumann: „Weg der konstruktiven Gespräche nicht verlassen“

In der Diskussion um den Abschluss eines neuen Kollektivvertrags für ArbeitnehmerInnen in privaten Pflege- und Sozialeinrichtungen appelliert die Geschäftsführerin des Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP), Mag.a Gabriele Graumann an alle Verhandlungspartner, den Weg der konstruktiven Gespräche nicht zu verlassen. Die Weigerung einiger Mitglieder im Verband der österreichischen Sozial- und Gesundheitsunternehmen (SWÖ), über eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der ArbeitnehmerInnen zu verhandeln, werde vom KWP und anderen Wiener Organisationen nicht mitgetragen.

„Im Rahmen der KV-Verhandlungen wurde in den vergangenen Wochen ein finanzierbares Gesamtpaket entwickelt, das eine mehrjährige und schrittweise Einführung der 35-Stunden-Woche gepaart mit einer Reform des Kollektivvertrags und jährlichen Gehaltserhöhungen vorsieht. Offensichtlich aus ideologischen Gründen wird dieses Paket nun von einigen Arbeitgebern abgelehnt“, kritisiert Graumann.

„Unser Ziel ist, die Pflege und Betreuung für die MitarbeiterInnen attraktiver zu machen. Das sichert langfristig unseren Betrieb und vor allem die menschenwürdige Pflege und Betreuung der in unseren Häusern lebenden Menschen ab“, erklärt Graumann. „Ich finde es sehr bedauerlich, dass ganz offensichtlich nicht die Menschen, die in diesem Beruf arbeiten, im Mittelpunkt stehen, sondern die Entlastung von Landesbudgets.“

Seitens des KWP sei man weiterhin bereit, mit den ArbeitnehmervertreterInnen eine für beide Seiten gute Lösung zu verhandeln. „Wir werden den Verhandlungstisch nicht verlassen und werden alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung für unsere über 4.000 MitarbeiterInnen und 9.000 BewohnerInnen im Pflege und Betreuungsbereich zu erzielen.“ kündigt Graumann an.

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