FP-Guggenbichler/Köckeis: Schluss mit sinnlosem Halteverbot beim Währinger Bauernmarkt an Freitagen

Anrainer müssen Donnerstags ihre Autos für nicht besetzte Marktstände umparken

Wien (OTS) - Eine befremdliche Optik bietet an Freitagen der Bauernmarkt in der Währinger Kutschkergasse zwischen Schulgasse und Schopenhauerstraße. Ein beidseitiges temporäres Halteverbot von 6 bis 19 Uhr sorgt bei Anrainern für Ärgernis und Unmut, da sich nach längeren Beobachtungen herausstellte, dass an Freitagen der Bauernmarkt von nur einem „Marktstandler“ genutzt wird, aber sämtliche Parkflächen für Grätzel-Bewohner nicht zur Verfügung stehen.

Die Währinger Freiheitlichen stellten daher in der letzten Bezirksvertretungssitzung den Antrag, dass die zuständigen Magistratsabteilungen ersucht werden, beim Bauernmarkt in der Kutschkergasse eine Bedarfserhebung von Marktständen an Freitagen durchzuführen, um den tatsächlichen Bedarf an benötigten Marktständen und Zeiten zu erheben, berichtet der freiheitliche Klubobmann Georg Köckeis.

Die FPÖ-Währing fordert, dass künftig freiwerdende Flächen in weiterer Folge vom bestehenden Halterverbot ausgenommen werden. Derzeit werden die Anrainer genötigt, bereits am Donnerstag ihre PKW umzuparken, obwohl die Parkplätze am Freitag von Marktstandlern sowieso ungenutzt bleiben. Aufgrund der im Antrag begehrten Maßnahmen sollten den Anrainern wieder bis zu 40 Parkplätze an Freitagen zur Verfügung gestellt werden.

Angestrebt wird ebenso eine Reduktion des Schadstoffausstoßes durch weniger Umpark-Aktionen, die derzeit aufgrund des Freitag-Bauernmarktes notwendig sind. Seitens der Währinger Bezirksvorstehung wurde zumindest zugesagt, dass baldige lösungsorientierte Gespräche mit der MA 59 und der MA 46 in Sachen Bedarfserhebung von Marktständen stattfinden werden und verkehrstechnische Maßnahmen von den Experten für eine praktische Lösung erarbeitet werden.

Im Sinne für mehr Parkraum auf öffentlichen Flächen fordern die Währinger Freiheitlichen eine zeitnahe Entscheidung, da trotz Einführung des „Parkpickerls“ insbesondere in Inner-Währing eine signifikante Parkplatznot gegeben ist. „Zuerst abzocken, dann Parkplätze vernichten, Hauptsache man quält die Bürger und verhindert Mobilität, das dürfte der Plan der Grünen Bezirksvorsteherin Nossek für Währing sein“, kritisiert FPÖ-Bezirksobmann, LAbg. Udo Guggenbichler.

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