• 26.01.2020, 19:45:46
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  • OTS0032

FPÖ - Ries: Empfehle HC Strache Selbstreflexion und stille Einkehr

FPÖ Burgenland nennt Wechselgerüchte zum DAÖ einen schlechten Scherz

Utl.: FPÖ Burgenland nennt Wechselgerüchte zum DAÖ einen schlechten
Scherz =

Eisenstadt (OTS) - Die FPÖ Burgenland verwehrt sich gegen die
Kommentare des mehrfach zurückgetretenen ehemaligen FPÖ-Obmanns HC
Strache zum heutigen Ergebnis bei der burgenländischen Landtagswahl.
„Das heutige Ergebnis ist - wie auch schon im Bund und bei den
Landtagswahlen in Vorarlberg und der Steiermark - eine direkte Folge
der Eskapaden Straches auf Ibiza und seines Umgangs mit öffentlichen
Geldern und nicht das Ergebnis eines falschen Wahlkampfs“, stellt der
burgenländische FPÖ-Landessekretär NAbg. Christian Ries
unmissverständlich klar. Er empfiehlt Strache Selbstreflexion und
stille Einkehr. „Bis heute sieht Strache bei sich kein Fehlverhalten,
stattdessen jammert er über mangelnde Unterstützung durch seine
ehemalige Partei - obwohl diese ihren spektakulär gescheiterten
Obmann auf dessen dringende Bitte finanziell mehr als tatkräftig
unterstütz hatte. Dies blendet Strache zur Gänze aus - stattdessen
nimmt er tausende FPÖ-Funktionäre in Geiselhaft.“

Die Gerüchte, wonach der burgenländische FPÖ-Landesobmann Johann
Tschütz oder sogar die ganze Landesgruppe zur „DAÖ“ wechseln könnten,
bezeichnet Ries als schlechten Scherz: „Dieses Gerücht eignet sich
bestenfalls als Gag für eine Faschingsrede und hat mit der Realität
nichts zu tun. Eine Realität, in der HC Strache offenbar noch immer
nicht angekommen ist. Die burgenländische FPÖ und die Bundespartei
unter ihrem Obmann Norbert Hofer ziehen in jedem Fall an einem
Strang.“

Strache sei, so Ries, ein Opfer seiner selbst: „Es reicht uns. Wir
wollen mit diesem Menschen nichts mehr zu tun haben und wir ersuchen
ihn, das zur Kenntnis zu nehmen. Er hat uns enttäuscht, er hat uns
getäuscht und er hat vor allem tausenden Funktionären schwersten
Schaden zugefügt. Und dass er mit Norbert Hofer jenen Politiker, der
alles daran setzt, die Suppe auszulöffeln, die er uns eingebrockt
hat, kritisiert, ist schäbig. Norbert Hofer hat das Parteiprogramm
der FPÖ geschrieben, er hat als Präsidentschaftskandidat das beste
Wahlergebnis erreicht, das jemals ein freiheitlicher Politiker
eingefahren hat und er hat in all den Monaten des letzten Wahlkampfes
nie ein schlechtes Wort über seinen Vorgänger verloren. Er hat trotz
der Folgen seines Unfalls nie auch nur eine Minute gejammert. Welchen
Charakter muss man haben, um ausgerechnet diesen Menschen zu
kritisieren?“

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