Die Mozartwoche 2020 auf „fidelio“

Umfangreicher Programmschwerpunkt u. a. mit „Messias“ und „Pùnkitititi“, exklusiven Interviews und Behind-the-Scenes

Wien (OTS) - Anlässlich der diesjährigen Mozartwoche, die von 23. Jänner bis 2. Februar zum zweiten Mal unter der künstlerischen Leitung von Startenor Rolando Villazón stattfindet, wird der Komponist auch auf „fidelio“ in all seinen Facetten gefeiert. Die „fidelio“-Redaktion übersiedelt dazu für einige Tage nach Salzburg und wird dort Teile des Festivals mit einem umfassenden Programmschwerpunkt begleiten. Unter dem Motto „Mozart auf ‚fidelio‘“ (www.myfidelio.at/mozart-auf-fidelio) werden neben den Live-Events „Messias“ und „Pùnkitititi“ auch zahlreiche Highlights wie Behind-the-Scenes, exklusive Künstler-Interviews und Mozart-Schätze aus dem „fidelio“-Archiv gezeigt.

„Der Messias“ und „Pùnkitititi!“ live aus Salzburg

Live aus dem Haus für Mozart in Salzburg überträgt „fidelio“ am 26. Jänner um 20.00 Uhr „Der Messias“, ein Oratorium in drei Teilen von Georg Friedrich Händel (HWV 56), bearbeitet von Mozart. Das große Bühnenprojekt der diesjährigen Mozartwoche brilliert mit einer phänomenalen künstlerischen Konstellation: Der gefeierte Regisseur Robert Wilson inszeniert und Marc Minkowski führt das Oratorium mit seinen Musiciens du Louvre und einer handverlesenen Sängerbesetzung auf.

Am 2. Februar um 15.00 Uhr streamt „fidelio“ das Marionettenspiel „Pùnkitititi!“ live aus dem Salzburger Marionettentheater. Inspiriert von einer musikalischen Collage aus bekannten, unbekannten, fertigen und fragmentarisch erhaltenen Kompositionen Wolfgang Amadeus Mozarts, ist „Pùnkitititi!“ eine humorvolle, musikalische Reise, die zeigt, was das Leben im Angesicht der uns umgebenden eigenen Dämonen lebenswert macht.

Exklusive Künstler-Interviews und Behind-the-Scenes

„fidelio“-Fans dürfen sich auch heuer wieder auf exklusive Künstler-Interviews und Behind-the-Scenes freuen, wie etwa auf Gespräche von Rolando Villazón mit den Mozartexperten Ulrich Leisinger und Andreas Ottensamer. Zudem zeigt „fidelio“ eine Produktion der ORF-III-Reihe „Ein Tag im Leben von …“ mit Barbara Rett aus 2019. Darin begleitete Barbara Rett die Künstler und Stars der Mozartwoche bei ihren Vorbereitungen und Proben und blickte gemeinsam mit ihnen hinter die Kulissen des Festivals. Neben Mozartwoche-Intendant Rolando Villazón und Bass-Star René Pape traf Rett u. a. auch den Tenor Paul Schweinester und die Salzburger Marionetten, die mexikanische Gruppe „Los Mariachis Negros“ und Geiger Emmanuel Tjeknavorian.

Mozart-Schätze aus dem „fidelio“-Archiv

„fidelio“ bietet mit seiner Klassithek mehr als 900 Stunden Programm aus sieben Jahrzehnten – darunter auch viele legendäre Programmjuwele rund um Wolfgang Amadeus Mozart. Etwa das Salzburger Festspielprojekt M22 aus dem Jahr 2006, in dem alle 22 Opern von Mozart auf die Bühne gebracht wurden: Unter Festspiel-Intendant Peter Ruzicka kamen an 14 Spielorten 150 Solisten – darunter die größten Stars der Gegenwart – und 24 Orchester zum Einsatz.

Neben M22 widmet „fidelio“ aber auch Mozarts „Zauberflöte“ breiten Raum, das so oft gespielt wurde wie kaum ein anderes Werk der Operngeschichte. Der vermeintlich leicht zugängliche Inhalt birgt rätselhafte Tiefen und gilt daher nicht umsonst als Herausforderung für Dirigat und Regie. Auf „fidelio“ können sich Klassikfans selbst ein Bild von unterschiedlichen Inszenierungen dieses Opernklassikers machen und die unterschiedlichen musikalischen Interpretationen vergleichen – vom schroffen Originalklang eines Nikolaus Harnoncourt bis hin zu einer energiegeladenen, vorwärtsdrängenden Aufführung unter Constantinos Carydis. Das Archivhighlight und die zugleich älteste Aufnahme im „fidelio“-Programm bildet „Don Giovanni“ von den Salzburger Festspielen 1954. Die historische Aufführung der bedeutenden Mozart-Oper gilt auch als das letzte visuelle Dokument der Kunst Wilhelm Furtwänglers, der noch im selben Jahr starb. Der Berliner gilt als einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts.

„Mozart lebt!“ auf dem „fidelio“-Blog

„fidelio“ lässt Mozart auch auf seinem Blog „Leonore & Florestan“ hochleben. Neben einer Programmvorschau auf die diesjährige Mozartwoche finden sich auf dem Blog auch exklusive Interviews mit den Künstlerinnen und Künstlern der Mozartwoche 2019 – u. a. mit der mexikanischen Dirigentin Alondra de la Parra sowie dem kongenialen Vater-Sohn-Duo Daniel und Michael Barenboim. Mozart-Fans finden im Blog zudem kuriose Fun-Facts und Anekdoten rund um das Leben und Schaffen des Salzburger Wunderkinds. So ist u. a. zu erfahren, was es mit Mozarts Flötenphobie und seiner Oper „Die Zauberflöte“ auf sich hat.

„fidelio“ – der digitale Klassik-Treffpunkt

Der digitale Klassik-Treffpunkt „fidelio“ von ORF und Unitel ist das Ticket zu spektakulären Konzert- und Opernveranstaltungen, zeigt Großereignisse der Musikgeschichte und vermittelt Hintergrundwissen auf höchstem Niveau. Jederzeit auf allen Endgeräten abrufbar, präsentiert „fidelio“ Top-Live-Events, regelmäßige Premieren, eine umfangreiche Klassithek und einen kuratierten 24-Stunden-Kanal. blog.myfidelio.at bietet darüber hinaus wissenswerte Anekdoten und Neuigkeiten aus der Welt der Klassik sowie Möglichkeiten zum Mitdiskutieren.

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„fidelio“:
Birgit Mülleder
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