• 21.01.2020, 14:07:31
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Vorarlberger IBK-Vorsitz im Zeichen von Bildung, Digitalisierung und Mobilität

LH Wallner: „Vorarlberg ist engagierter Partner im Bodenseeraum und in Europa“

Utl.: LH Wallner: „Vorarlberg ist engagierter Partner im
Bodenseeraum und in Europa“ =

Bregenz (OTS) - Die enge Zusammenarbeit im Rahmen der
Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) ist Wallner ein besonderes
Anliegen. „Dadurch werden technologische, wirtschaftliche und
gesellschaftliche Innovationen, regionale Wertschöpfung und
Wettbewerbsfähigkeit der Region angekurbelt“, betonte er. Unter den
30 mitwirkenden Hochschulen in Baden-Württemberg und Bayern, der
Ostschweiz und Liechtenstein sowie Vorarlberg sind die Fachhochschule
in Dornbirn, die Pädagogische Hochschule in Feldkirch, Schloss Hofen
und das Landeskonservatorium. Ziel der bereits 6.
Leistungsvereinbarung, die im Juni 2020 als Grundlage der Förderung
durch die Internationale Bodenseekonferenz unterzeichnet wird, ist es
vor allem, die Forschung zu verstärken, etwa in den Bereichen
demografische Entwicklung und Gesundheit, Klima, Mobilität, Energie,
Kultur und Kreativwirtschaft, Industrie und Innovation sowie
Wissens-und Technologietransfer. Dafür soll auch das jährliche Budget
von derzeit 1,4 Millionen Euro moderat erhöht werden.

Im Rahmen der Digitalisierungsinitiative der IBK wird am 24. Juni
2020 in Feldkirch der bereits 3. Bodensee Summit digital stattfinden.
„Diese Konferenzen sind wertvolle Impulsgeber für
Digitalisierungslösungen in Klein- und Mittelbetrieben“, sagte
Wallner. Die heurige Veranstaltung soll den Austausch mit der Politik
fördern, indem die IBK-Regierungschefs als Teil des Programms des
Bodensee Summits eingebunden werden.

Verbesserungen des Bahnangebots

Die verkehrspolitischen Schwerpunkte unter Vorarlberger
IBK-Vorsitz sieht Wallner insbesondere in der
Bahnangebotsverbesserung im östlichen Bodenseeraum. Als wichtigste
geplante oder in Umsetzung befindliche Projekte nannte er die
Elektrifizierung der Bahnstrecken auf deutscher Seite, den Bau des
Bahnhofes Lindau-Reutin und den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke
zwischen Lauterach und St. Margrethen. Es gehe darum Reisezeiten zu
verkürzen und mehr Direktverbindungen sowie abgestimmte Anschlüsse zu
schaffen.

IBK trifft EU

Als Repräsentantin einer leistungsstarken Vier-Länder-Region will
die IBK auch in den (inter)nationalen Entscheidungszentren
entsprechend wahrgenommen werden und selbstbewusst auftreten. Das
wollen die Regierungschefs der IBK bei einer Delegationsreise nach
Brüssel im Herbst 2020 zum Ausdruck bringen, wo sie mit
Vertreterinnen und Vertreter der Kommission und des Europäischen
Parlaments zusammentreffen werden.

Das gemeinsame Engagement auf europäischer Ebene ist für die IBK
vor allem vor dem Hintergrund, dass die Schweiz und Liechtenstein
keine EU-Mitglieder sind, von Bedeutung, erläuterte die Vorständin
der Europa-Abteilung im Landhaus, Martina Büchel-Germann. Sie verwies
auf verschiedene Aktivitäten aus Anlass der 25-jährigen
EU-Mitgliedschaft Österreichs. Darunter ist eine von den
österreichischen EuropeDirect Informationszentren mit Unterstützung
der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich gestaltete
Wanderausstellung, die heuer in ganz Österreich unterwegs sein wird.
In Vorarlberg wird sie von 2. bis 20. März 2020 in der
Bezirkshauptmannschaft Bludenz und von 29. Juni bis 17. Juli 2020 im
Eingangsfoyer des Landhauses in Bregenz zu sehen sein.

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