• 21.01.2020, 11:54:50
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„WELTjournal“ und „WELTjournal +“: „Australien – Hitze, Dürre, Feuer“ und „Down Under – 250 Jahre Australien“

Am 22. Jänner ab 22.30 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 22. Jänner ab 22.30 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - In Australien sind Buschfeuer ein übliches
Naturphänomen, doch die aktuellen Mega-Brände über Zigtausende
Quadratkilometer und die gigantischen Rauchwolken sind die größten
und verheerendsten, die der Kontinent seit Beginn der Aufzeichnungen
gesehen hat. Tiere und Pflanzen werden Jahrzehnte brauchen, um sich
zu erholen. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki –
zeigt dazu am Mittwoch, dem 22. Jänner 2020, um 22.30 Uhr in ORF 2
die Reportage „Australien – Hitze, Dürre, Feuer“. Im „WELTjournal +“
folgt um 23.05 Uhr ein sehr persönliches Australien-Porträt der
„WELTjournal“-Sendungsverantwortlichen Christa Hofmann anlässlich
„Down Under – 250 Jahre Australien“.

WELTjournal: „Australien – Hitze, Dürre, Feuer“

„Ich habe aufgehört, den Wetterbericht anzusehen. Ich bekomme
Angstzustände davon und warum sollte ich mich derart quälen?“, sagt
Brendan Cullen. So wie dem Farmer aus Broken Hill im Süden
Australiens geht es derzeit vielen. Er ist einer von 240.000
Menschen, die aufgefordert sind, sich in Sicherheit zu bringen. Der
langersehnte Regen der vergangenen Tage begünstigt die Löscharbeiten
der zahlreichen Buschfeuer. Doch die heftigen Niederschläge
verursachen mancherorts bereits wieder gefährliche Überflutungen. Die
Menschen stöhnen unter den Wetterextremen.
Die Hitze und Wassererwärmung durch den Klimawandel bedrohen auch das
Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, mit seiner
einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Das „WELTjournal“ geht der
Frage nach, warum Australien von der Klimakrise besonders stark
betroffen ist. Zu Wort kommen Menschen, die vor dem Nichts stehen,
und Aktivistinnen wie die 16-jährige Jean Hinchliffe, die seit
Monaten gegen die Klimapolitik des Landes demonstriert.

WELTjournal +: „Down Under – 250 Jahre Australien“

Australien feiert heuer ein großes Jubiläum: 250 Jahre ist es her,
dass der britische Seefahrer und Abenteurer James Cook mit seinem
Schiff „Endeavour“ in Down Under, auf dem Kontinent am anderen Ende
der Welt, landete. Von den weißen Traumstränden bis ins rote Herz des
Outbacks, von quirligen Metropolen wie Sydney bis zum Regenwald –
kaum ein Land bietet eine derartige Vielfalt an Landschaften und
Eindrücken.
„WELTjournal“-Sendungsverantwortliche Christa Hofmann hat selbst in
Australien gelebt. In ihrem sehr persönlichen Australien-Porträt
nimmt sie die Zuschauerinnen und Zuschauer mit nach Sydney zu einer
Klettertour auf die berühmte Hafenbrücke und zu den „Surf Life
Savers“, den Rettungsschwimmern an australischen Stränden. Sie trifft
Rob Hirst, Schlagzeuger der australischen Kultband „Midnight Oil“,
die sich schon vor Jahren gegen Umweltverschmutzung und für eine
bessere Klimapolitik eingesetzt hat. Und sie hat sich das
australische Einwanderungssystem genauer angesehen, das stark
reglementiert und gleichsam maßgeschneidert ist nach den Bedürfnissen
der australischen Wirtschaft und Gesellschaft: Kommen darf, wer dem
Land nutzt, d. h. wer jung und gebildet ist und vor allem eine
gefragte Berufsausbildung mitbringt. „Elitäre Selektion“ nennen es
die einen, „vernünftige Steuerung“ die anderen. Resümee: Die Hürden
sind hoch, doch wer in Australien aufgenommen wird, wird auch bestens
integriert.

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