ÖHV an IV: Zu viele Köche verderben den Brei!

Wien (OTS) -

Köchemangel: ÖHV-Generalsekretär weist Aussagen von IV-Präsident zurück

„Haben die Spindoktoren der IV beim Briefing von Präsident Kapsch übers Ziel hinausgeschossen oder sind die Aussagen über den Köchemangel Kollateralschäden einer unguided missile? ÖHV-Linie ist Kapschs Pressestunden-Forderung nach Zwangsarbeit sicher nicht“, hält der Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, Dr. Markus Gratzer, fest.

Zu viele Köche verderben den Brei!

Denn statt wie geplant eine öffentlich Diskussion über Zumutbarkeitsbedingungen in Gang zu setzen, wird nach der kalkulierten Reaktion der Gewerkschaft vida nur der Tourismus angepatzt: „Es ging Kapsch in erster Linie wohl nicht um eine Branchenlösung für den Tourismus, sondern um eine Novelle, von der die Industrie profitiert. Die sucht bekanntlich seit Jahren händeringend nach Mitarbeitern und findet keine Lösung“, wundert sich Gratzer.

Tourismuskapitel im Regierungsprogramm: vielversprechende Ansätze für HR

Das siebenseitige Tourismuskapitel im Regierungsprogramm könnte dagegen, gut umgesetzt, für Erleichterungen in der Branche sorgen – human resources sind zentraler Bestandteil davon: „Mit vielversprechenden Passagen zu geförderten Mitarbeiterhäusern, einer Kinderbetreuungsoffensive und zeitgemäßer Ausbildung. Wir bringen unser Know-how ein“, so Gratzer.

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