STOP THE BOMB fordert Bundesregierung und Nationalrat zur Unterstützung der Proteste im Iran auf

Erneutes Massaker muss verhindert werden

Wir fordern Parlament und Bundesregierung auf, sich deutlich an die Seite der Menschen im Iran zu stellen, die für ihre Freiheit kämpfen. Die Bundesregierung sollte deutlich machen, dass Gewalt gegen Demonstranten harte Konsequenzen nach sich zieht. Nur internationaler Druck kann das Regime zum Zurückweichen zwingen und Menschleben retten.
Ulrike Becker, STOP THE BOMB
Wichtig für einen möglichst friedlichen Übergang in einen neuen Iran ist, dass die Menschen die politische Rückendeckung aus den demokratischen Ländern haben, und dass die Gewalt der Revolutionsgarden keine Carte blanche im Westen bekommt. Eine breite, kritische Berichterstattung über die Proteste in den westlichen Medien ist lebenswichtig. Konsequent wäre es, die Revolutionsgarden auf die Terrorliste zu setzen.
Fathiyeh Naghibzadeh, STOP THE BOMB
Es ist höchste Zeit, dem Terrorregime der Ajatollahs jede Unterstützung zu verweigern und sich klar hinter die demokratische und säkulare Opposition zu stellen.
Stephan Grigat, STOP THE BOMB

Wien (OTS) - Nach dem Abschuss einer Passagiermaschine durch die Revolutionsgarden und den Tod von 176 Menschen finden im Iran wieder Massenproteste statt. Diese richten sich gegen die Macht der Revolutionsgarden und das islamistische Regime insgesamt, in Parolen wird das Ende der islamischen Diktatur gefordert.

Bereits im November hatte es Massenproteste im Iran gegeben. Diese waren durch massive Gewalt gestoppt worden: nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters wurden mehr als 1.500 Menschen von Einheiten der Revolutionsgarden getötet. Es besteht die große Gefahr, dass die Führung in Teheran auch dieses Mal wieder das Internet blockiert und mit massiver Gewalt gegen die Proteste vorgeht.

STOP THE BOMB Sprecherin Ulrike Becker, die letzte Woche die Positionen des Bündnisses in der ZDF-Sendung Maybritt Illner vertreten hat, erklärt: „Wir fordern Parlament und Bundesregierung auf, sich deutlich an die Seite der Menschen im Iran zu stellen, die für ihre Freiheit kämpfen. Die Bundesregierung sollte deutlich machen, dass Gewalt gegen Demonstranten harte Konsequenzen nach sich zieht. Nur internationaler Druck kann das Regime zum Zurückweichen zwingen und Menschleben retten.“

Die Exiliranerin Fathiyeh Naghibzadeh, Mitgründerin von STOP THE BOMB, fordert: "Wichtig für einen möglichst friedlichen Übergang in einen neuen Iran ist, dass die Menschen die politische Rückendeckung aus den demokratischen Ländern haben, und dass die Gewalt der Revolutionsgarden keine Carte blanche im Westen bekommt. Eine breite, kritische Berichterstattung über die Proteste in den westlichen Medien ist lebenswichtig. Konsequent wäre es, die Revolutionsgarden auf die Terrorliste zu setzen."

Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB, plädiert für einen grundlegenden Wandel in der Iran-Politik: "Es ist höchste Zeit, dem Terrorregime der Ajatollahs jede Unterstützung zu verweigern und sich klar hinter die demokratische und säkulare Opposition zu stellen."

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