- 10.01.2020, 11:28:34
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LR Schleritzko präsentierte Straßenbauprogramm 2020
In Summe werden 325 Millionen Euro in Sicherheit und Lebensqualität investiert
Utl.: In Summe werden 325 Millionen Euro in Sicherheit und
Lebensqualität investiert =
St. Pölten (OTS/NLK) - 2020 investieren das Land Niederösterreich und
die ASFINAG in Summe 325 Millionen Euro in das Landesstraßennetz und
die Autobahnen bzw. Schnellstraßen, 125 Millionen Euro davon kommen
aus dem Landesbudget, 200 Millionen Euro von der ASFINAG, informierte
am heutigen Freitag Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko in St.
Pölten. „Mit dem Ziel, die Sicherheit weiter zu erhöhen und die
Lebensqualität entlang der Verkehrsachsen zu verbessern“, sagte
Schleritzko. Das Landesstraßennetz in Niederösterreich habe eine
Gesamtlänge von rund 14.000 Kilometern, zudem etwa 4.500 Brücken,
über 400 Kreisverkehrsanlagen und rund 1.000 Lichtsignalanlagen.
Wenn es um die Sicherheit gehe, habe für den Mobilitäts-Landesrat vor
allem die Entschärfung der B 37 beim Knoten Gneixendorf Vorrang. Die
Fahrbahn soll auf einer Länge von 1,5 Kilometer verbreitert und eine
Mitteltrennung geschaffen werden. Baubeginn ist nach Abschluss der
Verfahren und Grundeinlösen voraussichtlich in rund einem Jahr, die
Fertigstellung bis zum Jahr 2021 vorgesehen. Als Sofortmaßnahme ist
auf diesem Abschnitt eine Geschwindigkeitsbeschränkung, eine
verbesserte Beschilderung und Bodenmarkierung sowie eine Verdoppelung
der Zahl der Flapper vorgesehen.
In Summe werden 2020 rund 700 Baulose in 385 Gemeinden umgesetzt,
betonte Schleritzko. Auch die Umfahrung Wieselburg, mit
Investitionskosten von 80 Millionen Euro das derzeit größte
Straßenbauhaben in Niederösterreich, soll heuer für den Verkehr
freigegeben werden. „Damit geht eine lange Geschichte zu Ende“, so
der Mobilitäts-Landesrat. Ebenso wird der Ausbau der A 4 zwischen
Fischamend und Bruck/Leitha weiter vorangetrieben. Darüber hinaus
werden in den Fahrradverkehr, in den Ausbau der überörtlichen
Radwege, drei Millionen Euro investiert. Schließlich wären fast 40
Prozent des Pkw-Verkehrs unter fünf Kilometer und könnten somit auch
mit dem Fahrrad bewältigt werden.
Die Investitionen in den Straßenbau seien, auch wenn sie nicht nur
positiv gesehen werden, alternativlos, betonte Schleritzko.
Schließlich fänden 40 Prozent des öffentlichen Verkehrs auf der
Straße statt. In Summe hätten im Jahr 2019 98 Menschen im
niederösterreichischen Straßenverkehr ihr Leben verloren. „Jeder
Verkehrstote ist jedoch einer zu viel“, so Schleritzko abschließend.
Weitere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA,
Telefon 02742/9005-13546, E-Mail florian.krumboeck@noel.gv.at
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