- 09.01.2020, 16:16:05
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Technologie- und Forschungszentrum (TFZ) Tulln wird ausgebaut
LH Mikl-Leitner: Niederösterreich hat sich als Hightech-Standort etabliert
Utl.: LH Mikl-Leitner: Niederösterreich hat sich als
Hightech-Standort etabliert =
St. Pölten (OTS/NLK) - Am heutigen Donnerstag fand der Spatenstich
für die vierte Ausbaustufe des Technologie- und Forschungszentrums
(TFZ) Tulln mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, den
ecoplus-Geschäftsführern Jochen Danninger und Helmut Miernicki sowie
dem Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk statt. Dabei wird mit
einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 13 Millionen Euro eine
weitere hochtechnologische Spezialimmobilie errichtet. Das Projekt
wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
kofinanziert.
„Niederösterreich ist es gelungen, sich als Hightech-Standort in
Europa zu etablieren“, sagte die Landeshauptfrau. Die erfolgreiche
Weiterentwicklung Niederösterreichs zum Technologieland sei die Folge
einer konsequenten Strategie, führte Mikl-Leitner weiter aus. „Beim
FTI-Programm geht es darum, Technologien voranzutreiben und das
gewonnene Wissen für die Gesellschaft und die Bevölkerung zu nutzen.
Wissenschaft, Forschung und Bildung werden dabei zusammengeführt und
die Kooperation in den Mittelpunkt gestellt. Im Hinblick auf die
Digitalisierung hob sie hervor: „In Niederösterreich werden alle
Aktivitäten in diesem Bereich in einer eigenen ‚Geschäftsstelle für
Digitalisierung‘ beim Amt der Landesregierung gebündelt. Weiters wird
ein ‚Haus der Digitalisierung‘ bis zum Jahr 2022 in Tulln errichtet.“
2005 wurde am Technopolstandort Tulln das erste Gebäude des
Technologie- und Forschungszentrums errichtet. Mittlerweile gibt es
drei Ausbaustufen, die alle ausgelastet sind. „Am Technologie- und
Forschungszentrum Tulln sind aktuell in drei Gebäuden auf rund 5.000
Quadratmetern 18 Unternehmen mit rund 180 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern angesiedelt. Nach der Fertigstellung, die noch für heuer
geplant ist, stehen den Unternehmen insgesamt rund 8.000 Quadratmeter
Fläche zur Verfügung“, führte Jochen Danninger, kaufmännischer
Geschäftsführer von ecoplus, aus.
Die erfolgreiche Entwicklung des Technopolstandorts Tulln hat auch
das Gesicht der Stadt mitgeprägt. Bürgermeister Peter Eisenschenk
meinte dazu: „Der Ausbau des Technologie- und Forschungszentrums ist
ein wichtiger Impuls für die gesamte Region. Dadurch haben nun
weitere innovative Betriebe die Möglichkeit, sich hier in Tulln
anzusiedeln. Das bringt neue, hochqualitative Arbeitsplätze und
stärkt langfristig die regionale Wertschöpfung.“
Ein Unternehmer, der den Forschungsstandort Tulln bereits kennen und
schätzen gelernt hat, ist Alexander Pretsch, Geschäftsführer der
Oxford Antibiotic Group. Er hat sich als einer der ersten bereits
Räumlichkeiten im neuen Gebäude gesichert. „Tulln ist und bleibt für
uns zusätzlich zu Oxford ein idealer Standort für die weitere
Unternehmensentwicklung. Hier gibt es fundiertes Know-how vor allem
im mikrobiellen Bereich, in dem wir tätig sind und diese Synergien
sind ein absoluter Gewinn für unsere Arbeit“, so Pretsch.
Errichtet und betrieben werden die Technologie- und Forschungszentren
von ecoplus. „Als Wirtschaftsagentur des Landes sind wir sehr stolz
darauf, dass wir unseren Beitrag dazu leisten können, dass
Niederösterreich auch in Zukunft ein attraktiver Technologie- und
Innovationsstandort bleibt“, freute sich ecoplus-Geschäftsführer
Helmut Miernicki.
Weitere Informationen: Wirtschaftsagentur ecoplus, Andreas Csar,
Telefon 02742/9000-19616, E-Mail a.csar@ecoplus.at.
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