• 07.01.2020, 12:40:40
  • /
  • OTS0090

„WELTjournal: Europa – Leben im LKW“ – am 8. Jänner ab 22.30 Uhr in ORF 2

Danach im „WELTjournal +“: „Elektro-Autos – Schattenseiten eines Booms“

Utl.: Danach im „WELTjournal +“: „Elektro-Autos – Schattenseiten
eines Booms“ =

Wien (OTS) - Sie transportieren Waren und Güter, unsere Bestellungen
und Online-Schnäppchen – LKW-Fahrer in Europa. Viele von ihnen kommen
aus Osteuropa und ihre Arbeitsbedingungen sind schlecht bis gar nicht
geregelt. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – zeigt
dazu am Mittwoch, dem 8. Jänner 2020, um 22.30 Uhr in ORF 2 die
Reportage „Europa – Leben im LKW“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05
Uhr die Dokumentation „Elektro-Autos – Schattenseiten eines Booms“.

WELTjournal: „Europa – Leben im LKW“

LKW-Fahrer in Europa fahren zu Niedrigstlöhnen, oft wochenlang ohne
freie Tage. Sie haben oft keine eigene Dusche oder Toilette, der
Parkplatz an der Autobahn wird zur Schlafstätte. Ihre wenigen freien
Stunden verbringen die Fahrer meist in ihren Lastwagen auf
Rastplätzen. Die Europäische Union versucht schon länger, dieser
ungebremsten Ausbeutung einen Riegel vorzuschieben. Ende Jänner wird
nun endlich ein EU-Mobilitätspaket beschlossen, das neben neuen
Regelungen für ausländische Spediteure auch die Arbeitsbedingungen
der LKW-Fahrer verbessern soll. Das „WELTjournal“ begleitet den
rumänischen Fahrer Kristinel auf seiner Tour durch Belgien,
Frankreich und die Niederlande. Bis zu sechs Monate durchgehend ist
der Familienvater auf den Straßen Westeuropas unterwegs.

WELTjournal +: „Elektro-Autos – Schattenseiten eines Booms“

Elektro-Autos gelten als emissionsfrei, klima- und umweltfreundlich.
Die deutsche Autoindustrie erwartet sich ein Milliardengeschäft. Doch
Wissenschafter/innen warnen inzwischen: Der ökologische Rucksack,
also die Summe der Umweltbelastung durch alle bei der Herstellung
verwendeten Materialien, ist bei der E-Mobilität um einiges höher als
bei Verbrennungsmotoren.
„WELTjournal +“ zeigt, wie viele unterschiedliche Rohstoffe für die
Produktion gebraucht werden. Vor allem der Abbau von Lithium, das für
die mehrere hundert Kilo schwere Batterie benötigt wird, zerstört
fragile Ökosysteme in Südamerika und raubt der dort lebenden
Bevölkerung Land und Wasser. Fachleute sind sich einig: Der einzige
Weg, Mobilität umweltfreundlicher zu gestalten, ist, den
Individualverkehr zu reduzieren und den öffentlichen Nahverkehr zu
stärken. Wie das funktionieren kann, zeigt ein Beispiel im
litauischen Vilnius.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel