- 02.01.2020, 12:07:16
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„matinee“-Doppel: Neujahrskonzert-Dakapo mit Making-of-Doku und „Pausenfilm“ am Dreikönigstag
Außerdem: Wiedersehen mit den Dokus „Die Wiege des Alpinismus“, „Johann Strauß Vater“, Meisterstücke – Wiener Silber Manufactur“
Utl.: Außerdem: Wiedersehen mit den Dokus „Die Wiege des
Alpinismus“, „Johann Strauß Vater“, Meisterstücke – Wiener
Silber Manufactur“ =
Wien (OTS) - Am verlängerten Wochenende präsentiert ORF 2 ein
kulturelles „matinee“-Doppel: So gibt es am Sonntag, dem 5. Jänner
2020, ein Wiedersehen mit der Dokumentation von Gernot Stadler über
„Die Wiege des Alpinismus – Vom Ankogel auf die Berge der Welt“ (9.05
Uhr). Um 10.00 Uhr steht mit „Johann Strauß Vater – Das Leben ein
Tanz“ ein Dakapo des Filmporträts über einen der Urväter des Wiener
Walzers auf dem Programm. Beendet wird der von Clarissa Stadler
präsentierte Kulturvormittag von einer Ausgabe der Kurzreihe
„Meisterstücke“ über die „Wiener Silber Manufactur“ (10.50 Uhr). Am
Dreikönigstag, am Montag, dem 6. Jänner 2020, stimmen der diesjährige
Pausenfilm „Beethovens Blätterwirbel“ (9.05 Uhr) von Filmemacher
Georg Riha und die Making-of-Doku zur Fernsehübertragung des weltweit
bekanntesten Klassikevents „Hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts“
(9.30 Uhr) auf das anschließende Dakapo des „Neujahrskonzert der
Wiener Philharmoniker 2020“ (10.05 Uhr) ein. Zum Abschluss ist die
„matinee“ um 12.05 Uhr „Auf den Schienen des Doppeladlers – Von den
Alpen an die Adria“ entlang der historischen Eisenbahnstrecken der
ehemaligen Donaumonarchie unterwegs.
Montag, 6. Jänner:
„Beethovens Blätterwirbel“ (9.05 Uhr)
Der traditionelle ORF-Film zur Pause des Neujahrskonzerts trägt den
Titel „Beethovens Blätterwirbel“. Filmemacher Georg Riha macht Ludwig
van Beethovens tiefen Ernst und sein permanentes musikalisches Ringen
zum Thema der rund 25-minütigen Hommage. Wie ein roter Faden wirbeln
Notenblätter vom 19. ins 21. Jahrhundert durch den Film und tauchen
an vielen Orten in Wien und Niederösterreich auf, wo sich bis in die
Gegenwart wesentliche biografische Spuren des Komponisten erhalten
haben. Ausgewählte Ensembles der Wiener Philharmoniker musizieren an
Beethovens Wohn- und Wirkungsstätten zwischen Baden, Gneixendorf und
Wien. Eine geheimnisvolle Frau sammelt die Notenblätter wieder ein,
um sie dort als „neue“ Partitur abzulegen, wo Beethovens Werk für die
Nachwelt aufbewahrt wird – in den Sammlungen der Österreichischen
Nationalbibliothek in Wien.
Hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts (9.30 Uhr)
Der Blick hinter die Produktion des Neujahrskonzerts zeigt auch
diesmal Neues und Wissenswertes von den monatelangen Vorbereitungen
zum berühmtesten aller philharmonischen Konzerte. Von den
Ballettdreharbeiten im August 2019 an den Beethoven-Gedenkstätten in
Heiligenstadt sowie im Winterpalais des Prinzen Eugen bis zu den
Dezember-Proben mit dem Neujahrskonzert-Debütanten Andris Nelsons
bietet das Kamerateam mit Gestalter Thomas Bogensberger viel Einsicht
in sonst verborgene Begleitumstände der Fernseh- und
Konzertproduktion. Dazu kommen Interviews mit Tänzern, dem
spanischen, erstmals beim Neujahrskonzert mitwirkenden Choreographen
José Carlos Martínez und mit der britischen Kostümbildnerin Emma
Ryott. Mit dem Saalmeister des Musikvereins, Gerhard Schacher, geht
es in den „Untergrund“ und ein Besuch bei Bösendorfer zeigt, dass im
selben Gebäude – neben einem Geigenbauer – auch eine der berühmtesten
Klaviermanufakturen zu Hause ist.
Dakapo „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2020“ –
Wiederholung (10.05 Uhr)
Zum bereits 62. Mal in seiner Geschichte übertrug das ORF-Fernsehen
das Neujahrskonzert live aus dem Goldenen Saal des Wiener
Musikvereins mit seiner einzigartigen Akustik. Zum ersten Mal
dirigierte der Lette Andris Nelsons das bereits 80. „Konzert der
Konzerte“. Die traditionsreiche Kulturveranstaltung gilt als weltweit
meistausgestrahlter Konzertevent, den Millionen Menschen in mehr als
90 Ländern auf allen fünf Kontinenten sehen. Für brillante
ORF-HD-Bilder und unvergleichlichen Kulturgenuss sorgt auch heuer
wieder das ORF-Team mit insgesamt 14 Kameras. Für die Bildregie der
Live-Übertragung zeichnet Neujahrskonzert-Routinier Michael Beyer
verantwortlich. Auch die zwei bereits gefilmten Balletteinlagen des
Wiener Staatsballetts hat der deutsche TV-Regisseur zum wiederholten
Mal in Szene gesetzt.
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