- 23.12.2019, 09:00:21
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Wie nachhaltig und smart agieren Österreichs Städte?
Barbara Kolm präsentiert den United for Smart Sustainable Cities Index

Utl.: Barbara Kolm präsentiert den United for Smart Sustainable
Cities Index =
Wien (OTS) - Im Dezember organisierten das Austrian Economics Center,
BMVIT und ITU eine gemeinsame Konferenz zu den Themen Artificial
Intelligence, Innovation and Smart City. Dem internationalen Publikum
stellte Barbara Kolm, Leiterin der Arbeitsgruppe U4SSC, den United
for Smart Sustainable Cities Index vor, der Städte und Gemeinden nach
ausgewählten UNO-Kriterien bei Nachhaltigkeit und
Technologieanwendung bewertet. Der vom Austrian Economics Center und
dem Institut Economica entwickelte Index zielt darauf ab, Kommunen in
ihrer Selbsteinschätzung mit Zahlen und Fakten zu unterstützen und
darzustellen wo bspw. Innovations- und Nachhaltigkeitspoole liegen.
Es werden Lücken in den Bereichen Umweltschutz und
Bewohnerfreundlichkeit aufgezeigt und gleichzeitig best practice
Beispiele angeboten. Kolm sagt, “dieses Ranking ist eine natürliche
Methode, einen gesunden Wettbewerb zu fördern, der zu nachhaltig
besseren Lebensbedingungen in vielen Städten führen wird.“
Der United for Smart Sustainable Cities Index berücksichtigt die
Individualität der teilnehmenden Städte. Das heißt, dieser Index will
weniger eine Rangliste der umweltfreundlichsten, nachhaltigsten und
wirtschaftlich erfolgreichsten Städte sein, sondern den Städten eine
Einschätzung bieten, in welchen Bereichen sie bereits smart sind und
in welchen Aufholbedarf besteht.
Paolo Gemma, FG-AI4EE Co-chairman, betont: „Der U4SSC-Index wird
entwickelt, um Städten das Visualisierungstool zur Verfügung zu
stellen, mit dem sie ihre smarte Leistung und Nachhaltigkeit mit
anderen Städten messen und vergleichen können. Die politischen
Entscheidungsträger können den U4SSC-Index nutzen, um die Diskussion
über nachhaltige Entwicklung in ihrer Stadt anzuregen, sie zu
informieren, um bessere Umweltentscheidungen zu treffen und die
nächste Priorität auf ihrer Nachhaltigkeitsagenda festzulegen. “
Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen werden die Städte nach
geografischer Lage, Größe und Einwohnerzahl, sowie ökonomischer
Integration (pro Kopf Einkommen) unterschieden. Um ein Beispiel zu
nennen: Städte wie Hollabrunn und Tokio lassen sich nicht direkt
vergleichen; sie haben unterschiedlich viele Einwohner, befinden sich
in unterschiedlichen geographischen Regionen mit unterschiedlicher
Wirtschaftslage. Die geographische Region bestimmt unter anderem die
Wettersituation einer Stadt: in einer heißen Region wird mehr Wasser
benötigt. Allein dieser eine Punkt stellt die Städte vor
unterschiedliche technologische, soziologische und wirtschaftliche
Herausforderungen.
Der Wasserverbrauch bspw. ist nur ein Indikator von 150
Kernindikatoren, die in zahllosen Subindikatoren in die drei
Dimensionen Wirtschaft, Umwelt sowie Gesellschaft und Kultur
einfließen und für jede teilnehmende Stadt berechnet werden. Ab
Jänner 2020 können interessierte Städte weltweit an dieser ITU
Initiative teilnehmen und erfahren im Index, wie nachhaltig und smart
sie bereits sind. Für ITU war die Konferenz in Wien ein weiterer
Schritt, dem Wunsch der Kommunen zu entsprechen eine neutrale
Bewertungsmöglichkeit zu erhalten.
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