Drozda: ÖVP-Postenbesetzung in Staatsoper wird parlamentarisches Nachspiel haben

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Kultursprecher Thomas Drozda wirft die heute bekannt gegebene Postenbesetzung in der Wiener Staatsoper durch den Kulturminister Schallenberg sehr viele Fragen auf. Schallenberg will die niederösterreichische ÖVP-Wirtschafts- und Sportlandesrätin Petra Bohuslav zur kaufmännischen Direktorin der Staatsoper machen. „Die SPÖ wird sich die Sache auf parlamentarischer Ebene jedenfalls anschauen. Dabei wird die Frage besonders interessant sein, wie der mit der Besetzung befasste Personalberater die einzelnen BewerberInnen bewertet hat“, sagt Drozda. ****

Drozda hofft, dass hier nicht eine neuer Fall Sidlo auf die Republik zukommt. Die ÖVP-Politikerin hat ihre berufliche Vergangenheit bei den Casinos Austria gearbeitet hat, ist aber bisher in Opernzusammenhängen nie in Erscheinung getreten ist.

Der SPÖ-Kultursprecher sieht es auch im Interesse der 52 anderen BewerberInnen, dass man den Besetzungsvorgang im Parlament genau durchleuchtet. Wie Drozda sagte, waren unter den BewerberInnen höchstrenommierte internationale Fachleute, die jetzt gegenüber der niederösterreichischen ÖVP-Landesrätin das Nachsehen haben.

„Interessant wird auch sein, wie sie die Grünen als potentielle Koalitionspartner der ÖVP bei der parlamentarischen Aufarbeitung dieser Fragen verhalten werden“, so Drozda. „Das vielzitierte Transparenzpakete scheint in diesem Fall noch keine Wirkung zu entfalten.“ (Schluss) up/wf

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