• 17.12.2019, 13:05:15
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Digitalisierungs-Offensive für NÖ Landeskindergärten

Mikl-Leitner: Digitale Verwaltung führt zu einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Utl.: Mikl-Leitner: Digitale Verwaltung führt zu einer
Win-Win-Situation für alle Beteiligten =

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Digitalisierungs-Offensive hält nun auch
in der Kindergartenverwaltung Einzug. „Wir wollen die Pädagoginnen
und Pädagogen von Verwaltungsaufgaben entlasten, damit sie noch mehr
Zeit für die Betreuung der Kinder in den Landeskindergärten haben“,
betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Dienstag in
einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bildungslandesrätin Christiane
Teschl-Hofmeister und Elisabeth Appel, Kindergartenleiterin in
Göllersdorf (Bezirk Hollabrunn). Auch alle für die
Kindergartenverwaltung zuständigen Behörden sollen vom
Verwaltungsaufwand entlastet werden. Mikl-Leitner: „Wir wollen damit
wegkommen von der Zettelwirtschaft hin zu einer digitalen Verwaltung,
was zu einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten führt.“

Derzeit gebe es eine Vielzahl von oft händisch geführten Listen in
den Kindergärten, so die Landeshauptfrau. Es fehlten moderne
Schnittstellen zwischen den Stellen im
Kindergarten-Verwaltungsprozess, der bürokratische Aufwand für alle
Beteiligten sei enorm. Mit Hilfe des digitalen Verwaltungsprogramms,
das flächendeckend in allen 1.058 Landeskindergärten, 20 Bezirken, 4
Statutarstädten und 573 Gemeinden in Niederösterreich zum Einsatz
kommen wird, wolle man das nun ändern.

Ab dem Kindergartenjahr 2020/21 wird in 46 Kindergärten der
Echtbetrieb erprobt und ab dem Frühjahr 2021 auf alle Kindergärten
„ausgerollt“. Parallel dazu werden die zuständigen
Verwaltungsbehörden etappenweise in das System eingebunden.
Spätestens ab dem Kindergartenjahr 2022/23 sollen alle involvierten
Stellen davon profitieren. Damit alle Landeskindergärten diese
Digitalisierungs-Offensive im Verwaltungsbereich mittragen können,
werden sie ab dem Herbst 2020 mit Laptops ausgestattet. „Für diese
einheitliche Ausstattung nehmen wir seitens des Landes eine Million
Euro in die Hand“, sagte Landeshauptfrau Mikl-Leitner. Laut einer
Studie werde damit der Verwaltungsaufwand im Kindergartenbereich um
bis zu 20 Prozent reduziert.

Von dieser Digitalisierungs-Offensive wären in Niederösterreich über
52.000 Kindergartenkinder und 8.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
betroffen, so Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Es
gebe pro Jahr rund 15.000 Neuanmeldungen im Kindergarten. Alle
Schritte in der Kindergartenverwaltung sollten automatisiert
stattfinden können. Um die Kinder spielerisch auf die Digitalisierung
vorzubereiten, habe man die 1.700 Kindergartenstandorte in
Niederösterreich mit Bee-Bot-Sets ausgestattet. Die Kommunikation mit
den Eltern und zuständigen Stellen könnte mit einem
Online-Mitteilungsheft erleichtert werden.

In ausgewählten Kindergärten wie etwa in Göllersdorf habe man bereits
erste Erfahrungen mit der Digitalisierungs-Offensive sammeln können,
sagte Elisabeth Appel. In Göllersdorf stehe beispielsweise ein
Online-Dienstplan zur Verfügung. Auf diesen Online-Dienstplan könnten
Partner wie Gemeinde und Bezirksverwaltungsbehörde zugreifen, auch
für die Betroffenen wäre nun von Zuhause aus ein Zugriff möglich.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

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