Iran: ein Regime von Holocaust-Leugnern

Revolutionsführer Khamenei verteidigt erneut französischen Holocaust-Leugner Roger Garaudy – Scharfe Reaktion notwendig

Wo sind die roten Linien der europäischen und österreichischen Außenpolitik? Die adäquate Reaktion auf Holocaust-Leugnung wäre die sofortige Einstellung jeglicher Kooperation mit dem iranischen Regime. Die ganzen hehren Aufrufe zur Bekämpfung des Antisemitismus bleiben hohle Phrasen, wenn man den Ajatollahs in Teheran alles durchgehen lässt.
Stephan Grigat (STOP THE BOMB)

Wien (OTS) - Der "oberste geistliche Führer" des iranischen Regimes, Ali Khamenei, hat erneut den Holocaust-Leugner Roger Garaudy verteidigt. Anlässlich des Jahrestages der Verurteilung von Garaudy in Frankreich widmete ihm Khamenei gestern mehrere Tweets, u.a. unter dem Hashtag #FreedomOfSpeech, und lobte seinen "Mut" und seine "Unermüdlichkeit". Khamenei hatte Garaudy 1998 in Teheran empfangen. Dessen Verurteilung wegen Leugnung nationalsozialistischer Verbrechen, rassistischer Verleumdung und Anstachelung zum Rassenhass wurde 2003 vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt.

"Revolutionsführer" Khamenei hat selbst auf seiner Website und in seinen Publikationen die Massenvernichtung der europäischen Juden mehrfach als "Mythos" bezeichnet. 2014 twitterte er "The Holocaust is an event whose reality is uncertain."

Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor des Bündnisses STOP THE BOMB, fordert scharfe Reaktionen: "Wo sind die roten Linien der europäischen und österreichischen Außenpolitik? Die adäquate Reaktion auf Holocaust-Leugnung wäre die sofortige Einstellung jeglicher Kooperation mit dem iranischen Regime. Die ganzen hehren Aufrufe zur Bekämpfung des Antisemitismus bleiben hohle Phrasen, wenn man den Ajatollahs in Teheran alles durchgehen lässt."

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