„Heimat Fremde Heimat“ über das Afrika-Bild in Schulbüchern

Am 15. Dezember um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Silvana Meixner präsentiert „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 15. Dezember, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Afrika-Bilder in Schulbüchern
„Wer spricht für wen?“ – diese Frage steht für die Forderung der afrikanischen Diaspora, gesellschaftlich nicht als Objekt, sondern als Subjekt wahrgenommen zu werden. Die afroösterreichische Vereinigung „ArtSeeks Communications“ setzt in diesem Zusammenhang einen Schwerpunkt auf das bisher meist negativ konnotierte Bild von afrikanischen Ländern und die afrikanische Diaspora in Österreichs Schulbüchern. Im direkten Gespräch mit dem Bildungsministerium soll nun Bewegung in die Sache gebracht werden. Ein Bericht von Sabina Zwitter.

Mobiles Kinderhospiz – Multiprofessionelle Betreuung für schwerstkranke Kinder
„Unsere Malina wird weder sprechen noch gehen können, das ist uns bewusst – wir müssen damit leben“ erzählt Anna Karolina Jura, die in Hospizkarenz ist und ihre zweijährige Tochter 24 Stunden am Tag pflegen muss. Malina hat während ihrer Geburt zu wenig Sauerstoff bekommen und leidet seither an Zerebralparese, einer Störung der Hirn- und Muskelfunktion. Malina und ihre Familie werden vom multiprofessionellen MOMO-Team medizinisch und psychosozial betreut. Seit 2013 kümmert sich das mobile Kinderhospiz in Wien um schwerstkranke Kinder, die eine verkürzte Lebensdauer haben. Čedomira Schlapper berichtet.

Weitblicke – Erika Pluhar
Die Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar wurde soeben mit dem Right Livelihood Award, dem alternativen Nobelpreis, ausgezeichnet. Haidar kämpft seit Jahrzehnten für die Gerechtigkeit und die Selbstbestimmung der Bevölkerung in ihrer Heimat, der Westsahara. Dieses Engagement teilt die österreichische Schauspielerin, Autorin und Sängerin Erika Pluhar, deren Enkelsohn ein gebürtiger Saharaui ist. Erika Pluhar erzählt von ihren Reisen in die Westsahara, ihren tschechischen Vorfahren, ihren Kampf gegen Rassismus und ihrem Engagement für gesellschaftliche Gerechtigkeit. Mit der Künstlerin hat Sabina Zwitter gesprochen.

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