Lohnkonflikt bei A1 Telekom Austria eskaliert

Österreichweite Betriebsversammlungen abgehalten

Wien. (OTS) - Nachdem der Vorstand der A1 Telekom Austria auch nach acht Kollektivvertragsrunden wenig Bewegung gezeigt hat, wurden heute österreichweit Betriebsversammlungen abgehalten. Diese haben großen Zuspruch in der Belegschaft gefunden.

Großes Unverständnis herrscht in der Belegschaft darüber, dass trotz stabiler wirtschaftlicher Entwicklung die Gehälter der MitarbeiterInnen des Telekom-Marktführers um weniger als beim öffentlichen Dienst und den alternativen Telekom-Anbieter angehoben werden sollen.

„Das ist absolut inakzeptabel“, so Werner Luksch, Vorsitzender der A1 Telekom Austria Personalvertretung. „Nachdem der Vorstand bisher sehr wenig Bewegung gezeigt hat müssen wir zu drastischen Maßnahmen greifen. Weitere Betriebsversammlungen, Demonstrationen bis hin zu Warnstreiks werden unsere nächsten Schritte sein“.

Helmut Köstinger, Bundesvorsitzender der GPF hat ebenfalls kein Verständnis für das Vorgehen des Vorstandes. „Wenn die Kolleginnen und Kollegen der A1 Telekom Austria nach den hervorragenden Leistungen der vergangenen Jahre nun mit einem unverschämt niedrigen Angebot abgespeist werden sollen, fehlt auch mir jegliches Verständnis. Daher unterstützen wir die geplanten Maßnahmen im vollen Umfang“.

„Im heutigen Bundesvorstand der GPF wurde der einstimmige Beschluss gefasst, einen Antrag an den ÖGB für weitere Maßnahmen bis hin zum Streik zu stellen. Jetzt liegt der Ball beim A1 Telekom Vorstand, um eine weitere Eskalation abzuwenden“, so Luksch abschließend.

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Werner Luksch, Tel 0664 6623428

Werner.luksch@a1.at

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