EKO Cobra: Tötung eines Rindes zum Schutz von Menschen

Situationsbedingt mehrere Schüsse erforderlich

Wien (OTS) - Beamte des Einsatzkommandos Cobra/DSE West wurden am 11. Dezember 2019, gegen 11.15 Uhr, von der Landesleitzentrale der Landespolizeidirektion Tirol zu einem Einsatz wegen eines entlaufenen und aggressiven Rindes nach Statz in Tirol beordert. Sie hielten sich zu Ausbildungszwecken mit einem Hubschrauber in der Nähe des Einsatzortes auf.

Das Rind, das zur Schlachtung vorgesehen war, hatte beim Verladen einen Mitarbeiter der Tiertransportfirma verletzt und war davongelaufen. Beim Versuch, das Tier einzufangen, attackierte es Menschen. Es mussten die Brenner Bahnlinie und die örtliche Straße gesperrt werden. In der unmittelbaren Nähe befinden sich auch die B 182 (Brenner Bundesstraße) und die A 13 (Brenner Autobahn) sowie das Betriebsgelände einer Produktionsfirma.

Beim Eintreffen der Beamten hatte sich eine größere Menschenmenge versammelt. Deren Schutz sowie die Sicherung des Schienen- und Straßenverkehrs hatte für die Beamten oberste Priorität. Aufgrund des Tierverhaltens ging man davon aus, dass das Rind nicht einzufangen war. Deshalb wurde ein Beamter des EKO Cobra im Einvernehmen mit dem Besitzer beauftragt, das Tier zu erschießen. Der Beamte gab fünf Schüsse aus der Ferndistanz auf den hinteren Schädel- bzw. Nackenbereich und zwei Schüsse aus der Nahdistanz auf die Stirn ab, wodurch das Tier verendete.

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Kurt Plösch, Obst
EKO Cobra/DSE
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