• 11.12.2019, 14:47:26
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Österreichischer Preis für Entwicklungsforschung 2019 an Walter Schicho und Teresa Millesi vergeben

Wien (OTS) - "Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und
Forschung unterstützt den Bereich der Entwicklungsforschung als ein
zentrales Element, um aktuelle und zukünftige globale
Herausforderungen besser verstehen und bewältigen zu können und
möchte diesen auch stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern“, so
Sektionschefin Barbara Weitgruber anlässlich der Preisverleihung des
Österreichischen Preises für Entwicklungsforschung 2019, die gestern
im BMBWF stattgefunden hat.

Der Österreichische Preis für Entwicklungsforschung wird seit 2013
alle zwei Jahre von der OeAD-GmbH aus Mitteln des BMBWF vergeben und
soll zur stärkeren Sichtbarkeit der österreichischen
Entwicklungsforschung im In- und Ausland beitragen. Er besteht aus
einem mit 5.000 Euro dotierten Hauptpreis und einem mit 2.000 Euro
dotierten Nachwuchspreis.

Ausgezeichnet mit dem diesjährigen Hauptpreis wurde em. Univ.-Prof.
Dr. Walter Schicho. Den Nachwuchspreis erhielt Mag. Teresa Millesi,
BA.

Walter Schicho, emeritierter Univ.-Prof. am Institut für
Afrikawissenschaften der Universität Wien, wurde für sein
jahrzehntelanges Engagement in der Entwicklungsforschung,
insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung und der akademischen
Lehre gewürdigt. Er hat nicht nur Buch- und Publikationsreihen, wie
etwa das Journal für Entwicklungspolitik initiiert, sondern auch das
Institut für Internationale Entwicklung an der Universität Wien
aufgebaut. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen hat
Walter Schicho auch Lehrmaterialien für den deutschsprachigen Raum
veröffentlicht.

Teresa Millesi, PhD-Studentin an der Universität Innsbruck, wurde für
Ihre wissenschaftliche Arbeit “Repräsentationen von Gewalt –
Landkonflikte im lateinamerikanischen Dokumentarfilm” ausgezeichnet.
Der Artikel der Preisträgerin zeichnet sich laut wissenschaftlicher
Auswahljury durch einen interdisziplinären Zugang zu aktuellen
zentralen Debatten in Hinblick auf Fragen des Verhältnisses zwischen
Mensch und Umwelt aus. Millesi liefert außerdem einen eigenen Beitrag
in Bezug auf das Konzept von Slow Violence und dessen Einbindung in
Entwicklungsfragen.

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