VSStÖ: Die Uni muss wieder brennen!

Studierende besetzen TU Festsaal

Wien (OTS) - Seit Bologna 2009 implementiert wurde hat sich das Leben Studierenden stark verschlechtert. Leistungsdruck, Konkurrenzkampf und ein Leben unter der Armutsgrenze sind Alltag.

„Wir lernen nicht mehr für uns und die Gesellschaft, sondern um wirtschaftliche Interessen zu befriedigen. Mit der Besetzung setzen wir ein Zeichen, dass die Situation untragbar geworden ist.“, so Marlene Spitzy, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

Studieren hat sich zu einem Wettlauf um ECTS-Punkte entwickelt und gleicht mehr einem Videospiel und keinem Ort mehr, wo sich Studierende entfalten und Wissen aneignen können. Dazu kommt, dass das österreichische Bildungssystem stark selektiert. Kinder mit Eltern, die selber an der Universitäten waren, haben es viel viel leichter als Kinder, deren Eltern es nicht waren.

Universitäten bekommen mittlerweile nur dann mehr Budget, wenn ihre Studierenden die Leistung erbringen, die Wirtschaftseliten vorschreiben. „Wir wollen ein Ende dieses Systems, das Hochschulbildung und Studierende als Ware sieht.“, so Spitzy weiter

Wir wollen, dass alle Personen unabhängig von Diskriminierungsformen studieren können. Wir wollen, dass Bildung allen zugänglich ist und wir wollen, dass Studieren kein Wettkampf mehr ist. Wir wollen Räume. Wir wollen, dass Bildung der Stellenwert zugeschrieben wird, den er verdient.

„Wir wollen, dass die Hochschulen Raum bieten zur Entfaltung! Und wir wollen, dass Studieren für alle möglich ist, unabhängig vom Geldbörsel der Eltern!“, schließt Spitzy ab.

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