FCG-Tiller: Sicherheitssituation bei den Kolleginnen und Kollegen genau anschauen - nicht wegschauen!

Nach aktuellem Vorfall mit Gewaltandrohung: Forderung nach mehr Sicherheitsschleusen und lückenlosen Alarmsystemen

Wien (OTS) - „Zum Glück ist diesmal nichts passiert. Aber das Gefühl der Bediensteten der MA 35, die dem randalierenden und drohenden Antragsteller gegenübergestanden ist, war sicherlich mehr als unangenehm - zumal dessen Benehmen in körperlicher Gewaltandrohung gipfelte.“ Dies sagte heute der Vorsitzende der FCG-Younion Wien, Markus Tiller, zu einem Vorfall, der sich in einer Dienststelle der MA 35 ereignete. Das Ausrasten des Antragstellers weckt für Tiller jedenfalls unangenehme Erinnerungen an einen Fall in Vorarlberg, bei dem ein Beamter von einer ähnlich psychisch labilen Person tödlich attackiert wurde.

Die Tatsache, dass der aktuelle Vorfall in Wien glimpflich verlaufen ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Sicherheitssituation für zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrats in der letzten Zeit immer mehr zuspitzt. Für diese Bediensteten müssen daher schleunigst die Sicherheitsmaßnahmen in der Gemeinde verbessert werden. „Keinesfalls dürfen die Kolleginnen und Kollegen das Gefühl haben, man lässt sie mit dieser beruflichen Herausforderung alleine“, so Tiller. Der FCG-Vorsitzende fordert daher mehr Sicherheitsschleusen sowie lückenlose Alarmsysteme, mit deren Hilfe die Bediensteten im Notfall Hilfe holen können.

Es braucht in den exponierten Abteilungen eine größere Anzahl von Sicherheitsbeauftragten sowie anderer technischer Sicherheitsmaßnahmen. „Wegschauen und die Bediensteten mit der zunehmenden Gefahr alleine zu lassen, ist nicht der richtige Weg. Im Gegenteil: es muss rasch gehandelt werden, denn die Sicherheitsrisiken werden aufgrund der gestiegenen Gewaltbereitschaft bestimmter Bevölkerungsgruppen eher zunehmen“, so Tiller abschließend.

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Markus Tiller
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