FPÖ-Hofer & Abwerzger: „Causa Richard Seeber - LH Platter muss den Leiter des Tirol-Büros in Brüssel sofort suspendieren."

FPÖ fordert auch Aufklärung hinsichtlich den Geschäftsbeziehungen zwischen dem Ehepaar Seeber und dem Tiroler ÖVP-Landesgeschäftsführer Dr. Malaun

Wien (OTS) - Die Anklage gegen den ehemaligen Tiroler ÖVP-EU-Parlamentarier Dr. Richard Seeber wegen des Verdachts des schweren Betrugs muss für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger nun erste Konsequenzen haben: „Der Vorwurf einen Schaden von über 400.000 Euro angerichtet zu haben, das ist keine Lappalie, es gilt die Unschuldsvermutung, doch Dr. Seeber muss bis zur Klärung nun suspendiert werden, er ist amtierender leitender Beamter des Landes Tirol, als Leiter des Tirol-Büros in Brüssel“, erläutert Mag. Abwerzger, der den Tiroler ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter diesbezüglich in die Pflicht nimmt, eine sofortige Suspendierung auszusprechen, bis das Verfahren abschlossen ist.

Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann ortet auch Aufklärungsbedarf, über die Geschäftsbeziehungen zwischen Dr. Seeber, seiner Gattin und dem Tiroler ÖVP-Landesgeschäftsführer Dr. Martin Malaun, welche die Rechercheplattform dietiwag.org aufgedeckt hat, wonach Rechnungen aufgetaucht seien, in welchen die Gattin von Seeber Leistungen an Dr. Malaun in Rechnung gestellt habe, bzw. es einen Dienstleistungsvertrag zwischen dem Dienstleistungsgeber Dr. Seeber und dem Dienstleistungsempfänger Dr. Malaun gegeben habe. „Derartige Konstrukte müssen lückenlos aufgeklärt werden, auch in dieser Causa muss LH Platter als Obmann der Tiroler Volkspartei Rede und Antwort stehen, bzw. Verantwortung übernehmen.“

FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer sieht hier ebenfalls dringenden Handlungsbedarf: „Derartige Verstrickungen sind höchst ungewöhnlich und haben einen schalen Beigeschmack. Im Sinne des Ansehens der Politik in der Bevölkerung, um das es ohnehin nicht zum Besten steht, wäre die Tiroler ÖVP gut beraten, Dr. Seeber von seinem Job als Leiter des Tirol-Büros in Brüssel bis auf Weiteres abzuziehen.“

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