FPÖ-Kunasek: Verlängerung der Wehrpflicht ist unabdingbar!

Der ehemalige Verteidigungsminister fordert die Rückkehr zur achtmonatigen Wehrpflicht.

Graz (OTS) - Eine Umfrage des market-Instituts unter 1.500 Befragten zeigt, dass eine große Mehrheit der Österreicher (58%) für eine Verlängerung der Wehrpflicht eintritt. Der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek hat sich bereits als Verteidigungsminister für eine zeitliche Ausdehnung des Wehrdienstes starkgemacht. „Die Verlängerung ist sowohl für das Bundesheer als auch für soziale Einrichtungen, die Zivildiener beschäftigen, unabdingbar. Die im Jahr 2006 vorgenommene Reduktion auf sechs Monate hat sich als klare Fehlentscheidung erwiesen. Weder das Bundesheer noch das Rote Kreuz oder soziale Einrichtungen können mit der geringen Zahl an Zivildienern und Grundwehrdienern ihre Systeme aufrechterhalten. Durch die stetig sinkende Anzahl an Tauglichen wird sich die Situation weiter verschärfen. Die personalintensiven Aufgaben steigen von Jahr zu Jahr, das Personal wird jedoch immer weniger – das wird auf Dauer nicht funktionieren“, so Kunasek, der auf den gestiegenen Bedarf von Zivildienern im Pflegebereich sowie die vermehrte Anzahl von Assistenzeinsätzen durch Natur- und Umweltkatastrophen verweist.

Kunasek: Fehler der Vergangenheit korrigieren – Wehrpflicht und Lohn der Wehrpflichtigen erhöhen!
Kunasek sieht in der repräsentativen Umfrage die Position des Bundesheeres bestätigt. Die Reduktion der Wehrpflicht war eine willkürliche, politische Entscheidung. „Nach militärischen Gesichtspunkten war sie absolut widersinnig, auch das Rote Kreuz und soziale Einrichtungen haben und hatten extrem darunter zu leiden. Lange wird man so nicht weitertun können“, so der Freiheitliche, der für eine Verlängerung des Grundwehrdienstes auf acht Monate sowie zwölf Monate für den Zivildienst eintritt. „Mit dieser Erhöhung der Dienstpflicht muss auch eine Erhöhung des Lohns bzw. der Grundvergütung der Wehrpflichtigen einhergehen. Es ist nicht einzusehen, warum Asylberechtigte, die noch nie in Österreich gearbeitet haben, rund 900 Euro Mindestsicherung erhalten, hingegen Grundwehrdiener und Zivildiener mit weniger als der Hälfe auskommen müssen“, so der Freiheitliche.

Wehrpflichtverlängerung ist Voraussetzung für effektives Milizsystem
Die Rückkehr zur achtmonatigen Wehrpflicht ist auch für die Einsatzfähigkeit der Miliz eine wichtige Voraussetzung. „Jeder will die Miliz stärken – wirklich gestärkt wird sie jedoch nur, wenn sie Übungstage erhält. Dazu braucht es verpflichtende Milizübungen, die ausschließlich durch eine Verlängerung der Wehrpflicht sichergestellt werden kann“, so der Freiheitliche abschließend.


Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub Steiermark
Herrengasse 16/2, 8010 Graz
Tel: 0316 877 5304
Mail: pressedienst@fpoe-stmk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FSK0001