- 04.12.2019, 14:22:59
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FPÖ-Darmann/Steindl zu Bus-Chaos in Krumpendorf: Landesregierung muss dringend aktiv werden!
SPÖ und ÖVP pflanzen die Öffentlichkeit – Statt öffentlichen Verkehr zu stärken, wird dieser geschwächt – Dauerhafte Lösung notwendig
Utl.: SPÖ und ÖVP pflanzen die Öffentlichkeit – Statt öffentlichen
Verkehr zu stärken, wird dieser geschwächt – Dauerhafte Lösung
notwendig =
Klagenfurt (OTS) - In der Frage der drastisch gekürzten
Busverbindungen in Krumpendorf sieht der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann
Mag. Gernot Darmann die SPÖ-ÖVP-Landesregierung gefordert.
„SPÖ-Umweltreferentin Schaar und ÖVP-Mobilitätsreferent Schuschnig
reden andauernd vom Ausbau des öffentlichen Verkehrs, einer Reduktion
der CO2-Emissionen und vom Klimaschutz, während zugleich in
Krumpendorf die Busverbindungen um 65 Prozent reduziert werden und
damit der Autoverkehr zunimmt. Das ist eine völlige Pflanzerei der
Bevölkerung und der Öffentlichkeit durch SPÖ und ÖVP. Der öffentliche
Verkehr muss dringend gestärkt, statt geschwächt werden“, so Darmann.
Die FPÖ fordert von der Landesregierung seit Jahren eine
Attraktivierung des Bahn- und Busverkehrs und eine massive Senkung
der Preise für Jahrestickets, um den Umstieg auf die öffentlichen
Verkehrsmittel zu fördern. „Leider ist die rot-schwarze Koalition
hier bis heute untätig und agiert weiter nach dem Motto:
Ankündigungskaiser, aber Umsetzungszwerge!“
In Krumpendorf müsse es dringend eine dauerhafte Lösung für alle
Pendler, Familien und Senioren geben. Darmann sieht insbesondere
ÖVP-Mobilitätsreferent Schuschnig gefordert. „Der schönen Worte sind
genug, wir brauchen Taten! Ich fordere den zuständigen
Mobilitätsreferenten auf, sofort aktiv zu werden und gemeinsam mit
der Gemeinde und den Verantwortlichen der Stadt Klagenfurt eine
dauerhafte Lösung für Krumpendorf zu finden“, so der FPÖ-Chef.
Immerhin habe Schuschnig erst im Oktober 10 Mio. Euro zusätzliche
Mittel für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung gestellt, ohne zu
wissen, für was der Verkehrsverbund diese Mittel verwende. „Es ist
die Aufgabe von Landesrat Schuschnig, sofort einzuschreiten und im
Fall von Krumpendorf Mittel für den dauerhaften Erhalt der
Busverbindungen zur Verfügung zu stellen“, betont Darmann.
Der Krumpendorfer FPÖ-Ortsparteiobmann Gemeinderat Markus Steindl
sieht auch die Gemeinde in der Pflicht, dringend mit Stadtwerken,
Stadt Klagenfurt und Land in weitere Verhandlungen einzutreten.
Steindl begrüßt den ersten Schritt, der gestern mit einer
kurzfristigen finanziellen Überbrückung durch die Gemeinde gesetzt
wurde, aber die Bürger benötigen raschest eine langfristige Lösung.
„Das kann nur dann funktionieren, wenn bereits im Gemeindebudget 2020
– welches in der nächsten Gemeinderatssitzung beschlossen werden soll
– dafür Vorsorge getroffen wird. Ansonsten ist es lediglich eine
Verzögerung der Problematik“, erklärt Steindl.
Weiters empfiehlt er auch dringend, dass die Gemeinde Expertisen und
Stellungnahmen von unabhängigen Fachexperten bei den Verhandlungen
mit einbezieht – wie etwa des Vereines „Fahrgast Kärnten“, der sich
bei dieser Problematik sehr engagiert. Bei der gestern präsentierten
„Überbrückung“ fehle nämlich die wichtige Frühlinie für die
Berufspendler um 6.00 Uhr, verweist Steindl.
(Schluss)
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