BWSG übernimmt WBV-GFW zu 100 Prozent

BWSG verantwortet künftig über 43.000 Einheiten in ganz Österreich – Vorstände Moser, Dumpelnik: WBV-GFW ist idealer Partner für Sicherung von leistbarem Wohnraum

Wien (OTS) - Leistbarer Wohnraum, hochwertige Architektur, soziale und ökologische Nachhaltigkeit: Unter diesen Prämissen entwickelt die gemeinnützige BWSG ihr Angebot stetig weiter. Heute, Mittwoch, fiel der Beschluss zur Übernahme von 100 Prozent der Wohnbauvereinigung (WBV) – GFW. Die Übernahme erfolgt unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung durch die zuständige Aufsichtsbehörde (MA 50), mit der im Jahr 2020 zu rechnen ist. Damit ist der Erhalt der Gemeinnützigkeit für die rund 3.000 Wohnungen gesichert und die BWSG verwaltet künftig mehr als 26.000 Wohneinheiten. Außerdem erweitert sie ihr Angebot um Doppel- und Reihenhäuser.

„Unser Motto ,Besser Wohnen seit Generationen‘ ist aktueller denn je“, betont Dr. Mathias Moser, seit August 2019 Vorstand der BWSG. „Guter Wohnraum darf kein Privileg von einigen wenigen sein. Gerade in Zeiten von rasant steigenden Mieten, vor allem in den Städten, kommt uns als gemeinnützigem Bauträger eine besonders große Verantwortung zu.“ Vorstand Dr. Jürgen Dumpelnik, ebenfalls seit August 2019 in dieser Funktion, ergänzt: „Die WBV-GFW ist in diesem Sinne ein idealer strategischer Partner für uns. Auch sie sieht sich der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft verpflichtet – und damit jenen Menschen, die mit den exorbitant steigenden Wohnungspreisen am freien Markt besonders zu kämpfen haben.“

Fokus auf arbeitsplatznahes Wohnen

Bei der Weiterentwicklung ihres Portfolios wird die BWSG weiterhin den Anforderungen am Immobilienmarkt Rechnung tragen: der alternden Gesellschaft, der Individualisierung bzw. der Nachfrage nach Single-Wohnungen sowie dem Wunsch nach mehr Gemeinschaftsräumen und neuen Wohnformen. „Ein hohes Maß an Kundenorientierung, wirtschaftliche Effizienz sowie höchste Qualität im Bau und im Service sind dabei eine Selbstverständlichkeit“, so Moser.

Der Fokus der Wohnbaugenossenschaft bleibt dabei auf Projekten in ausgewählten Lagen, in der Nähe von Ballungsräumen und anderen Schwerpunktregionen der Hauptzielgruppe der Mitglieder der Gewerkschaft vida (z.B. Tourismus- und Gastronomiegebiete sowie verkehrsinfrastrukturnahe Knotenpunkte) – also dort, wo auch die meisten Arbeitsplätze zu finden sind. „Auch für Gering- und Durchschnittsverdiener muss es weiter leistbar bleiben, in solchen Lagen wohnen zu können“, betont Dumpelnik.

Über die BWSG

Die BWSG ist österreichweit in den Geschäftsbereichen Entwicklung, Errichtung, Beratung/Vertrieb, Verwaltung und Sanierung von gemeinnützigen Immobilien tätig. Das Herzstück der BWSG, die BWS Gemeinnützige allgemeine Bau-, Wohn- und Siedlungs­genossenschaft reg. Gen.m.b.H. (BWS), wurde 1911 von Funktionären der damaligen Eisenbahner-Gewerkschaft gegründet, um die Wohnungsnot aufgrund rascher Bevölkerungszunahme zu lindern. Im Jahr 2019 verwaltet die BWSG rund 23.000 Wohneinheiten (bzw. 1,7 Mio. Quadratmeter Netto-Nutzfläche), davon sind 65 Prozent gefördert und etwa drei Viertel Mietobjekte. Die Bilanzsumme der BWSG beträgt aktuell rund 1,5 Mrd. Euro.

Über die WBV-GFW

Die Wohnbauvereinigung - GFW Gemeinnützige GmbH (WBV-GFW), vormals WBV-GÖD, ist ein gemeinnütziger Wohnbauträger, der 2003 durch Verkauf von der GÖD in private Hände gelangt ist. Sie setzt seit 1956 gemeinnützige Wohnbauprojekte sowohl im geförderten als auch im freifinanzierten Bereich um. Das Marktgebiet erstreckt sich auf große Teile des Bundesgebietes, Hauptmarkt ist der Osten Österreichs. Insgesamt bewirtschaften knapp 50 Mitarbeiter aktuell 102 Eigenobjekte mit ca. 3.000 Wohneinheiten und einer Nutzfläche von über 300.000 Quadratmetern. Der überwiegende Teil davon befindet sich in mehrgeschossigen Wohnbauten, schon früh erfolgte auch eine Erweiterung des Portfolios in Richtung Doppel- und Reihenhäuser. Die Bilanzsumme beträgt ca. € 455 Mio.

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