- 03.12.2019, 12:30:38
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LH Mikl-Leitner und LR Schleritzko informierten über die geplanten Umfahrungen in der Airportregion
150 Millionen Euro-Vorhaben soll vom Verkehr entlasten und für mehr Lebensqualität in den Gemeinden sorgen
Utl.: 150 Millionen Euro-Vorhaben soll vom Verkehr entlasten und für
mehr Lebensqualität in den Gemeinden sorgen =
St. Pölten (OTS/NLK) - „Mit den Umfahrungen in der Airportregion
wollen wir die Bevölkerung vom Verkehr und vom Verkehrslärm entlasten
und für mehr Lebensqualität in den Gemeinden sorgen.“ Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner informierte am heutigen Dienstag in einer
Pressekonferenz gemeinsam mit Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko
und den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden über das geplante
„größte Straßenbauprojekt in der Geschichte des
Landesstraßendienstes“, das fünf Umfahrungen umfasst: die Umfahrung
Götzendorf, die Umfahrung Margarethen am Moos in der Gemeinde
Enzersdorf an der Fischa, die Umfahrungen Ost und Nord für Schwadorf
sowie eine Umfahrung für Fischamend, Klein-Neusiedl und Enzersdorf an
der Fischa. „In Summe werden wir 150 Millionen Euro für diese
Umfahrungen investieren, um damit etwa 6.500 Bewohnerinnen und
Bewohner in dieser Region vom Verkehr zu entlasten“, unterstrich die
Landeshauptfrau.
Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Sitzung die Vergabe der
Planungen zum Einreichprojekt beschlossen, „und zwar einstimmig“, so
Mikl-Leitner weiter. Eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung
dieses Infrastruktur-Projektes sind für die Landeshauptfrau auch die
betroffenen Gemeinden selbst. „Man hat sich darauf verständigt, dass
sich die Gemeinden mit 50 Prozent an den notwendigen Grundeinlösen
beteiligen.“ Die Planungen sowie die Einreichung für die notwendige
Umweltverträglichkeitsprüfung wolle man bis ins Frühjahr 2022 unter
Dach und Fach bringen. Wann der konkrete Bau der Umfahrungen starten
könne, hänge vom Verlauf des Verfahrens ab. Mikl-Leitner: „Wir wollen
aber so rasch als möglich in Umsetzung gehen, um die Bevölkerung zu
entlasten.“
Bei der geplanten Trasse handle es sich um eine zweistreifige 8,5
Meter breite Straße mit einer Länge von 19,2 Kilometern, die
zukünftig die Bezeichnung B 260 tragen soll, so Landesrat
Schleritzko. Die Umfahrungen Airportregion stünden jedoch nicht für
sich alleine, sondern reihten sich in verschiedenen Maßnahmen ein,
„die bereits umgesetzt wurden bzw. noch in Umsetzung sind“. Dazu
gehörten laut Schleritzko etwa der dreispurige Ausbau der A 4
Ostautobahn zwischen Fischamend und Bruck-West. Die Arbeiten für das
138 Millionen Euro teure Vorhaben sollen bis 2022 abgeschlossen sein.
Auch in den öffentlichen Verkehr werde investiert. An Beispielen
nannte Schleritzko die Attraktivierung der Flughafenschnellbahn durch
30 zusätzliche Züge pro Tag und die Durchbindung von Zügen von der
Westbahnstrecke zum Flughafen.
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