• 02.12.2019, 11:33:35
  • /
  • OTS0108

„Amazonas – Fluss ohne Grenzen“: Eindrucksvolles „Universum“-Porträt des wasserreichsten Flusses der Erde

Am 3. Dezember um 20.15 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 3. Dezember um 20.15 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Flüsse sind für das Überleben auf unserem Planeten
entscheidend – denn Süßwasser bedeutet Leben. Mit der neuen
BBC-Dokumentation „Amazonas – Fluss ohne Grenzen“ von Mark Flowers
(ORF-Bearbeitung: Margarita Pribyl) zeigt „Universum“ am Dienstag,
dem 3. Dezember 2019, um 20.15 Uhr in ORF 2 ein Porträt des
wasserreichsten Flusses der Erde. Mit seinen Seitenarmen,
Nebenflüssen, seinen Lagunen und seinen überfluteten Waldreichen
liefert der Amazonas der Welt ein Fünftel ihrer Wasservorräte. Mehr
als 3.000 Süßwasserfischarten leben in dieser exotischen Landschaft,
in der während der Regenzeit mancherorts nur die Baumwipfel aus dem
Wasser ragen. Hier tummeln sich Zitteraale, Stachelrochen,
Riesenotter oder die von den Einheimischen so verehrten rosa
Amazonasdelfine – die Botos. Heiße Bäche, glasklare Lagunen und wilde
Flussbetten prägen das Amazonasgebiet. So unterschiedlich die
Tierwelt, so unterschiedlich ist auch die Vegetation der riesigen
Flusslandschaft – erst ein Fünftel der Pflanzen ist von der modernen
Wissenschaft erfasst, der Rest noch ein Mysterium.

Vom Ursprung in den Anden bis zum Atlantik durchläuft der mächtige
Strom geheimnisvolle Welten. Der Amazonas ist der weitläufigste Fluss
der Erde: Er durchfließt neun Länder auf einem Drittel des
südamerikanischen Kontinents. Die jährlichen Überflutungen sind so
massiv, dass der Amazonas mitunter fast wie ein Binnenmeer aussieht.
Hier leben etwa Riesenotter, die bis zu 1,8 Meter lang werden können
– wahre Giganten unter den Ottern. Die Elterntiere bringen ihrem
Nachwuchs bei, wie Fische am besten zu erwischen sind – doch dazu
braucht es viel Geschick. Riesenotter zeigen darüber hinaus ein
ausgeprägtes Sozialverhalten: Oft teilen sie ihre Beute, so gehen
auch die Ungeschicktesten nicht leer aus. Die Tiere leben in Gruppen,
jagen, spielen und schlafen gemeinsam.

Seit zumindest acht Millionen Jahren, so die Wissenschaft, erschaffen
die Überschwemmungswälder des Amazonas eine bunte einzigartige Welt,
in der sich auch höchst seltsame Vögel tummeln: Der Hoatzin ernährt
sich fast ausschließlich von schwerverdaulichen Blättern. Seine
höchst unangenehmen Ausdünstungen haben ihm den Beinamen „Stinkvogel“
eingebracht. Er brütet oberhalb des Flutwassers im Geäst. Eine
weitere Besonderheit unterscheidet Hoatzins von anderen Vogelarten:
Seine Küken haben ein ganz passables Kletterwerkzeug mitbekommen: Sie
besitzen kleine Krallen, um sich notfalls zurück ins Nest zu hieven.

Mit „Amazonas – Fluss ohne Grenzen“ zeigt „Universum“ eine bedrohte
Welt in all ihrer Farbenpracht. Naturfilmer Mark Flowers hat mit
diesem Film ein Porträt einer beispiellosen Flusslandschaft
geschaffen, einen bunten Einblick in ein Paradies auf Erden, das es
für die Nachwelt zu erhalten gilt.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel