„Steirerkreuz“ als Auftakt zum ORF-Krimi-Reigen aus Stadt und Land

Dritter steirischer ORF-Landkrimi für Stein und Prinz am 3. Dezember in ORF 1

Wien (OTS) - Nach „Steirerblut“ und „Steirerkind“ wird das „Steirerkreuz“ für Miriam Stein und Hary Prinz zum dritten „Landkrimi“-Fall. Die Ermittlungen führen die beiden am Dienstag, dem 3. Dezember 2019, um 20.15 Uhr in ORF 1 ins Mürztal und zu den dunklen Geheimnissen einer der reichsten Familien der Gegend. Unterstützt wird das Duo bei der Spurensuche von Holger Schober, der auch am Dienstag, dem 17. Dezember, im Weihnachtsspecial „Stille Nacht“ (20.15 Uhr, ORF 1) als „CopStories“-Cop für Recht und Ordnung sorgt. In weiteren Rollen spielen u. a. Gisela Schneeberger, Eva Herzig, Johannes Nussbaum, Daniel Keberle, Anna Rot und Julian Weigend. Auf dem Regiesessel nahm zum dritten Mal bei einem steirischen Landkrimi Wolfgang Murnberger Platz. Dieser zeichnet außerdem erneut gemeinsam mit Maria Murnberger für das Drehbuch (nach dem gleichnamigen Roman von Claudia Rossbacher) verantwortlich. Gedreht wurde der von ORF und ARD koproduzierte Film im Herbst 2018 in der Steiermark (u. a. Neuberg an der Mürz, St. Barbara im Mürztal und Mariazell).

Miriam Stein: „Selbstbewusster, erfahrener und sicherer“

Wie sich die Rolle der Sandra Mohr im Laufe der Zeit verändert hat? „Sie ist im Beruf selbstbewusster, erfahrener und sicherer geworden. Im Privatleben dafür ängstlich im Umgang mit ihren eigenen Gefühlen. Diese private Sandra haben wir erst durch das Auftreten von Daniel kennengelernt, und ich mag diese Seite an Sandra sehr.“ Und Stein weiter über das Besondere an diesem neuen, dritten steirischen ORF-Landkrimi: „Dieser seltsam gelebte Katholizismus, der einem erlaubt, die Verantwortung für alles, was man tut, an Gott abzugeben. Es macht Sandra wütend, dass hier Menschenleben zerstört werden, ohne dass jemand dafür die Konsequenzen trägt. Und in Bezug auf ihre Geschichte im ersten Film ,Steirerblut‘ ist es für sie eine absolut neue Erfahrung, dass auch Männer Opfer sein können, wenn es um den Vorwurf von sexuellem Missbrauch geht.“

Hary Prinz: „Gut genutzte Lebenszeit“

Für Hary Prinz ist „Steirerkreuz“ der dritte ORF-Landkrimi als Sascha Bergmann. Prinz über das Erfolgsgeheimnis der steirischen Filme:
„Wenn ich das wüsste, würde ich einen Essay über die Arbeit mit dem Regisseur Wolfgang Murnberger schreiben oder ihm eine Liebeserklärung machen. Über seinen trockenen Humor, sein Gefühl dafür, ob etwas zu viel oder zu wenig ist. Sein Sprachtalent. Seine entspannte authentische Menschenfreundlichkeit. Aber natürlich sind auch die hochbegabten Schauspielkolleginnen und -kollegen ein ganz wichtiger Bestandteil. Die hervorragenden Drehbücher nach den Vorlagen der Romane von Claudia Rossbacher. Und nicht zu vergessen die schöne grüne Steiermark mit ihren vielen, vielen Reizen. Man kann nur sagen:
Es ist gut genutzte Lebenszeit, einen ,Steirerkrimi‘ zu drehen.“ Wie Prinz die steirischen Krimis in ein paar Worten beschreiben würde? „Verschroben, lustig, spannend und sexy!“

Mehr zum Inhalt

Sandra Mohr (Miriam Stein) und Sascha Bergmann (Hary Prinz) werden nach Veitsch ins Mürzer Oberland gerufen. Walter Fürst, Mitglied einer der reichsten Familien im Land und Eigentümer einer großen Holzverarbeitungsfirma, wurde erwürgt in seinem Haus aufgefunden. Unterstützt vom Postenkommandanten Ferdinand „Ferdl“ Franz (Holger Schober) tauchen die beiden in die dunklen Geheimnisse der Familie Fürst ein. Das Oberhaupt der Familie, Pauline Fürst (Gisela Schneeberger), und ihr zweiter Sohn Hermann (Daniel Keberle) beschuldigen Veit Schindler (Julian Weigend) der Tat. Er war ihr Angestellter und Sägewerksleiter und wurde vor Kurzem aus dem Gefängnis entlassen, verurteilt wegen der Vergewaltigung an Hermanns Ehefrau Magdalena Fürst (Anna Rot). Walter Fürst war damals der Kronzeuge, und Veit wurde aufgrund seiner Aussage verurteilt, obwohl dieser immer seine Unschuld beteuert hatte. Alles deutet auf eine schnelle Lösung des Falls hin – bis auch Veit Schindler tot in seinem Haus aufgefunden wird.

„Steirerkreuz“ ist eine Koproduktion von ORF, ARD Degeto und Allegro Film, mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds.

Noch mehr ORF-Krimi aus Stadt und Land

Noch zwei weitere Male macht die beliebte ORF-Landkrimi-Reihe Halt in Österreich: Stefanie Reinsperger und Manuel Rubey inspizieren in Salzburg „Das dunkle Paradies“ (10. Dezember 2019), bevor Karl Markovics und Stefan Pohl in Vorarlberg „Das letzte Problem“ (7. Jänner 2020) lösen. Und auch in Wien wird für Recht und Ordnung gesorgt, wenn dem „CopStories“-Team um Johannes Zeiler im gleichnamigen Spielfilm-Special eine mehr oder weniger „Stille Nacht“ (17. Dezember 2019, 20.15 Uhr) bevorsteht.

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