Hertha Firnberg Schulen: Best Practice für Politische Bildung

Wien (OTS) - Die Hertha Firnberg Schulen nehmen am diesjährigen Alfred-Dallinger-Symposium der Arbeiterkammer Wien unter dem Motto „Demokratie braucht Bildung braucht Demokratie“ teil und präsentieren dort am 5.12., wie sie Politische Bildung umsetzen, um demokratische Werte bei den Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu verankern.

Den Bildungseinrichtungen kommt heute eine wesentliche Rolle bei der Vermittlung von Demokratie zu. In diesem Sinne ist seit Jahren Politische Bildung Teil der Schulphilosophie in den Hertha Firnberg Schulen und im Schulleitbild verankert. Es wird nicht nur als Unterrichtsfach gesehen, sondern umfassend auf allen Ebenen der Schule einbezogen. So sind etwa Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Politik und sozialen Fragen tragende Säulen des Sprachen- und Wirtschaftsunterrichts. Insbesondere die Sensibilisierung für Geschlechtergerechtigkeit nimmt einen hohen Stellenwert ein und wird von einem engagierten Team an Lehrkräften und Schüler/innen getragen.

Das politisch-gesellschaftliche Engagement der Jugendlichen zeigt sich nicht nur am regen Interesse an den Fridays for Future, sondern auch an der Teilnahme an zahlreichen Freifächern und Projekten. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus und in weiterer Folge mit aktuellen rechtspopulistischen Strömungen dar. Studienfahrten zu den Gedenkstätten von Mauthausen und Auschwitz sowie Workshops vor Ort gehören zum Standardprogramm der Ausbildung. Die Teilnahme am internationalen Zeitzeugenprojekt „Relais de la Mémoire“, bei dem sich die Schüler/innen mit Jugendlichen aus Frankreich, England, Deutschland, Belgien und Polen über aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen austauschen können, gehört zu den Höhepunkten des Schuljahres.

Im Zuge des Debattierclubs können die Teilnehmer/innen das politische Wissen auch aktiv anwenden und zu aktuellen Debatten kritisch Stellung beziehen. Dabei werden sie auch mit den Meinungen außerschulischer Partner/innen konfrontiert und setzen sich mit diesen intensiv auseinander.

Im One World Filmclub ergreifen die Schüler/innen selbst die Initiative, indem sie regelmäßig für ihre Mitschüler/innen Dokumentarfilme zu brisanten politischen Themen ausleihen sowi Film- und Diskussionsabende organisieren. Sie beschäftigen sich dabei zum Beispiel mit Themen wie Armut, Homosexualität oder Schwangerschaftsabbruch.

Dieses breite Angebot an Politischer Bildung an den Hertha Firnberg Schulen schlägt sich auch in der Haltung der Schüler/innen nieder. Laut der aktuellen Studie „Toleranz-Kompass Jugendliche“ von Zoltan Peter, Soziologe an der Universität Wien, an der 282 Schüler/innen der Hertha Firnberg Schulen teilgenommen haben, lässt sich ein signifikant niedriges Ausmaß an Vorurteilen nachweisen. Peter fasst die Ergebnisse folgendermaßen zusammen: „Schüler/in an den Hertha Firnberg Schulen zu sein, verringert den Grad der homophoben und antisemitischen Einstellungen“.

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Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus
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