Regierungsbildung: Bundesheer am Scheideweg

Dachverband der wehrpolitischen Vereine Österreichs fordert Stärkung des Bundesheers

Wir haben die Sorge, dass das Bundesheer bei den Regierungsverhandlungen nicht die Beachtung findet, die diesem wichtigen Thema in einer Zeit steigender Unsicherheit zukommt
Brigadier Erich Cibulka, Vorsitzender Dachverband
Unser Dachverband vertritt in Österreich über 250.000 Mitglieder. Wir setzen uns für eine Anhebung des BH-Budgets auf 1% des BIP und für die Rückkehr zum bewährten 6+2-Modell aus Grundwehrdienst und Truppenübungen ein. Weiteren Sparprogrammen oder einer Verkürzung der Ausbildungszeit erteilen wir eine klare Absage
Brigadier Erich Cibulka, Vorsitzender Dachverband
Sollte die Demontage des Bundesheers von der nächsten Regierung fortgesetzt werden, dann werden wir neue Wege finden müssen, um der Stimme der Bevölkerung Gehör zu verschaffen
Brigadier Erich Cibulka, Vorsitzender Dachverband

Wien (OTS) - Die österreichische Bevölkerung steht zu seinem Bundesheer. Das zeigen alle Großveranstaltungen und auch Meinungsbefragungen. Und diese Bevölkerung würde dem Bundesheer auch mehr Geld zugestehen. Denn jeder weiß: „Ohne Geld ka Musi!"

Bei Wahlen ist das Bundesheer aber nicht das Thema, das wesentlich die Partei-Entscheidung beeinflusst. Sorgen des Alltags sind näher: Bildung, Gesundheit, Pensionen, Wirtschaft, Klima, … Daher obliegt es verantwortungsvollen Politikern, die Ausstattung des Bundesheeres – der strategischen Handlungsreserve der Republik – auch dann in exakter Umsetzung der Bundesverfassung vorzunehmen, wenn man nicht täglich von Meinungsforschern und Journalisten danach gefragt wird.

„Wir haben die Sorge, dass das Bundesheer bei den Regierungsverhandlungen nicht die Beachtung findet, die diesem wichtigen Thema in einer Zeit steigender Unsicherheit zukommt“ betont Brigadier Erich Cibulka als Vorsitzender des Dachverbandes.

„Unser Dachverband vertritt in Österreich über 250.000 Mitglieder. Wir setzen uns für eine Anhebung des BH-Budgets auf 1% des BIP und für die Rückkehr zum bewährten 6+2-Modell aus Grundwehrdienst und Truppenübungen ein. Weiteren Sparprogrammen oder einer Verkürzung der Ausbildungszeit erteilen wir eine klare Absage“, präzisiert er die Forderungen.

„Sollte die Demontage des Bundesheers von der nächsten Regierung fortgesetzt werden, dann werden wir neue Wege finden müssen, um der Stimme der Bevölkerung Gehör zu verschaffen“ streicht er die Rolle als ‚größte Lobby für das Bundesheer‘ hervor.

Der Dachverband ist der Zusammenschluss der größten wehrpolitischen Vereinigungen Österreichs und versteht sich mit 250.000 Mitgliedern als "größte Lobby für das Bundesheer". Der Dachverband ist parteipolitisch unabhängig und setzt sich für die Einhaltung der Bundesverfassung (Umfassende Landesverteidigung, Wehrpflicht, Milizsystem) ein.

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