• 27.11.2019, 10:15:01
  • /
  • OTS0068

Schallenberg: „Österreich setzt sein humanitäres Engagement in Afrika konsequent fort.“

Ministerrat beschließt 1,4 Mio. Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds für humanitäre Hilfe in Äthiopien und Burkina Faso

Utl.: Ministerrat beschließt 1,4 Mio. Euro aus dem
Auslandskatastrophenfonds für humanitäre Hilfe in Äthiopien
und Burkina Faso =

Wien (OTS) - Im Ministerrat vom 27. November 2019 beschloss die
Bundesregierung die Auszahlung humanitärer Mittel in Höhe von
insgesamt 1,4 Millionen Euro. 900.000 Euro aus dem
Auslandskatastrophenfonds werden für Hilfsaktivitäten in Äthiopien
bereitgestellt, eine weitere halbe Million Euro soll zur Linderung
der humanitären Notsituation nach Burkina Faso fließen. In beiden
Ländern werden die Mittel dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz
(IKRK) zur Sicherstellung der humanitären Versorgung der Bevölkerung
zur Verfügung gestellt.

„Die Auswirkungen des Klimawandels und Konflikte in der Region
belasten Äthiopien weiterhin schwer. Wir müssen jetzt handeln um
Entwicklungserfolge abzusichern und Migrationsursachen vor Ort zu
bekämpfen“, so Außenminister Alexander Schallenberg.

Äthiopien ist eines der vom Klimaphänomen El Niño am stärksten
betroffenen Länder. Zwei aufeinanderfolgende Dürreperioden führten
das Land an den Rand einer Hungersnot. Ethnische Spannungen führen
überdies zu anhaltender Gewalt, laut Angaben des Humanitären Büros
der Europäischen Kommission (ECHO) wurden beinahe drei Millionen
Menschen zu Binnenvertriebenen. Äthiopien ist auch massiv von den
Konflikten in der Region betroffen, fast eine Million Flüchtlinge aus
den angrenzenden Staaten kamen ins Land. Mit den dem IKRK zur
Verfügung gestellten Mitteln unterstützt Österreich die Versorgung
der betroffenen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, Haushaltsutensilien
und Zugang zu Trinkwasser.

Eine halbe Million Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds wird dem
IKRK zur Linderung der humanitären Notsituation in Burkina Faso zur
Verfügung gestellt.

„Wir unterstützen das Internationale Komitee vom Roten Kreuz beim
Aufbau von Wasserversorgung, Gesundheitsdiensten und Anstrengungen
zum Schutz der Zivilbevölkerung in unserem Schwerpunktland Burkina
Faso. Wir leisten damit auch einen Beitrag, um den notleidenden
Menschen vor Ort eine Perspektive zu bieten. Österreich setzt sein
humanitäres Engagement konsequent fort“, so der Außenminister.

Burkina Faso zählt zu den zehn ärmsten Ländern weltweit. Die Probleme
sind vielfältig, die humanitäre Lage verschlechtert sich rapide. In
weiten Teilen des Landes wurde der Ausnahmezustand verhängt, die
Konflikte im angrenzenden Mali und Niger sorgen für steigende
Unsicherheit und eine dramatische Zunahme der Zahl der Vertriebenen.
Im Jahr 2018 kam es zur bedrohlichsten Nahrungsmittelknappheit der
jüngeren Vergangenheit. Auch Burkina Faso leidet unter den Folgen des
Klimawandels, lange Dürreperioden und akute Wasserknappheit bedrohen
die Ernährungssicherheit der Bevölkerung.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel