• 26.11.2019, 13:44:26
  • /
  • OTS0152

Industrie: Europas internationale Wirtschaft braucht modernes Wettbewerbsrecht

IV-GS Neumayer: Wettbewerb nicht einschränken, Arbeitsplätze in Europa sichern – Überregulierung vermeiden

Utl.: IV-GS Neumayer: Wettbewerb nicht einschränken, Arbeitsplätze
in Europa sichern – Überregulierung vermeiden =

Wien (OTS) - „Dort, wo Forschung, Innovation und Produktion
stattfindet, entsteht der Wohlstand der Zukunft. Nur in einem solchen
Umfeld können sich Unternehmen – aus eigenem Antrieb – zu ‚Nationalen
Champions‘ oder ‚Europäischen Champions‘ entwickeln. Dabei ist es
Aufgabe der Politik, einen modernen Rahmen zu schaffen. Ebenso muss
sie berücksichtigen, dass sich europäische Unternehmen im weltweiten
Wettbewerb befinden, der immer härter wird“, betont der
Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph
Neumayer, am heutigen Dienstag zu aktuellen Aussagen zum Thema
Wettbewerbsrecht in Europa. Die Industrie plädiert daher für eine
Modernisierung des Wettbewerbsrechts sowie für eine faire Gestaltung
des Vergabe- und Beihilfenrechts. „Entscheidend ist aber auch, dass
wir nicht durch Überregulierung Gefahr laufen, uns selbst im
Wettbewerb zu schaden“, so Neumayer weiter.

Faire Wettbewerbsbedingungen für österreichische und
europäische Unternehmen sicherstellen

Ziel des österreichischen und europäischen Vergabe- und
Beihilfenrechts müsse daher sein, faire Wettbewerbsbedingungen für
österreichische und europäische Unternehmen auf den internationalen
Märkten zu schaffen. Zudem erfordere der Wandel der weltweiten
Wirtschaftsarchitektur eine Diskussion über das europäische
Wettbewerbsrecht: „Offene Märkte und eine effektive
Wettbewerbskontrolle durch die Europäische Kommission und die
nationalen Kartellbehörden gehören zu den Kernelementen der
europäischen Wirtschaftsordnung. Mögliche Änderungen des
Wettbewerbsrechts im Hinblick auf weltweite Märkte sollten daher
stets auch die Auswirkungen auf den Wettbewerb im Binnenmarkt
berücksichtigen“, so Neumayer. Jedenfalls müsse die Politik die
Bedürfnisse der innovativen Industrie in den strategischen
Wertschöpfungsketten besonders berücksichtigen. „Dabei geht es nicht
darum, den Wettbewerb zu beschränken, sondern Arbeitsplätze in Europa
zu sichern und zu schaffen. Klar ist aber auch, dass der Staat keine
Unternehmensentscheidungen treffen und in das operative Geschäft
eines Betriebs eingreifen soll und darf“, so Neumayer abschließend.

Weitere Informationen: www.iv.at/medien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NPI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel