SPÖ Kärnten: Diskussion über Grundeinkommen bzw. Grundsicherung ist unumgänglich

Sucher: Verantwortungslose Unterstellungen und Kopf in den Sand - das ist FPÖ-Politik. „Die SPÖ will eine sichere Zukunft für alle Menschen gestalten, die keine Goldbarren im Keller haben!“

Klagenfurt (OTS) - „Es ist wenig erstaunlich, dass der Bundesparteiobmann der FPÖ, Norbert Hofer, aufgrund des FPÖ-Ibizia-Sidlo-Strache-Ausschluss-Goldbarren-Sumpf keine Zeit findet, sich an ernsthaften Diskussionen über die Zukunft der Österreicherinnen und Österreicher zu machen“, stellt SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andres Sucher, Bezug nehmend auf Hofers heutige, tatsachenverdrehende Wortmeldung, zum von SPÖ-Landesparteivorsitzenden Landeshauptmann Peter Kaiser aufs Tapet gebrachte Thema „Grundeinkommen“, fest.

„Hätte Hofer den Artikel von Peter Kaiser zum Thema Grundeinkommen/Grundsicherung auch wirklich sinnerfassend gelesen, hätte er vielleicht etwas gelernt und uns diese Aussendung erspart, in der wir darauf hinweisen möchten, dass Peter Kaiser kein bedingungsloses Grundeinkommen gefordert hat“, stellt Sucher klar und weiter: „Diese bewusste Falschinterpretation ist im Grunde nur ein weiterer Beleg für das moralisch zweifelhafte Politikverständnis der FPÖ.“

Fakt ist dass aufgrund der Digitalisierung, der Robotosierung - dem Wandel unserer Gesellschaft - Diskussionen über die Grundsicherung nötig sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass viele „Lohnarbeitsplätze“ im Zuge von Digitalisierung und Roboterisierung verloren gehen, besteht. „Eine verantwortungsbewusste Politik, die auch an Morgen denkt, kann und darf die Augen vor diesen Entwicklungen nicht verschließen, kann und darf den Kopf nicht in den Sand stecken, kann und darf nicht einfach nur darauf hoffen, dass sich alles von selbst regeln wird. Deswegen ist eine permanente Auseinandersetzung zum Thema Grundeinkommen und eine damit verbundene Existenz- und Bewusstseinserweiterung des Arbeitsbegriffes ebenso erforderlich wie die Frage der Finanzierung unseres solidarischen Sozialsystems vor dem Hintergrund wegfallender Jobs infolge von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz“, zitiert Sucher aus Peter Kaisers Blog-Beitrag Grundeinkommen/Grundsicherung.

„Die FPÖ kann gerne weiter den Kopf in den Sand stecken oder diese Diskussion verweigern! Lieber Norbert Hofer, wenn sie sich z.b. keine Gedanken über mögliche Entlohnung „gesellschaftlicher Arbeit“, wie von Menschen, vorwiegend Frauen, die ihre Eltern zu Hause pflegen oder von Feuerwehrleuten, sie sich in den unbezahlten Dienst unserer solidarischen Gemeinschaft stellen, machen wollen - Ihre Sache. Nur verunglimpfen sie nicht die Menschen, die es tun“, so Sucher. Und weiter: „Wir wollen den Menschen Mut für die Zukunft machen - mit konstruktiver, nachhaltiger Politik und entsprechenden Vorschlägen, aufgrund einer ausführlichen Diskussion. Sie wollen unbedingt Angst verbreiten - lassen Sie das, das haben sich die Österreicherinnen und Österreicher nicht verdient."

Mehr Informationen unter: peter-kaiser.kaerntengewinnt.at

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